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Der Superstar aus dem Berliner Zoo: Eisbär Knut ist tot

Er war die größte Attraktion des Berliner Zoos: Jetzt ist der weltweit bekannte Eisbär Knut mit nur vier Jahren gestorben. Er trieb leblos im Wasser seines Geheges.

Berlins Eisbär-Star Knut ist tot. Nach Angaben von Bären-Kurator Heiner Klös brach das vierjährige Tier am Samstag zusammen und trieb tot im Wasser des Eisbärgeheges. Wodurch Knut gestorben ist, ist bislang unklar. Klös am Abend im RBB: "Knut hat sich den ganzen Tag über normal verhalten. Dann ist er ins Wasser gegangen, hat einmal kurz aufgezuckt, hat sich gedreht und ist leider von uns gegangen."

Klös sagte, etwa 600 bis 700 Zoo-Besucher hätten seinen Tod beobachtet. Einige hätten Fotos geschossen. Die Zoo-Mitarbeiter seien geschockt. Bürgermeister Klaus Wowereit sagte der Berliner Tageszeitung "B.Z.": "Das ist entsetzlich. Wir alle hatten ihn ins Herz geschlossen. Er war der Star des Berliner Zoos."

Knut war am 5. Dezember 2006 als erstes Eisbärenbaby seit 33 Jahren in Berlin geboren worden. Mutter Tosca verstieß den Eisbären, weshalb er fortan von Hand aufgezogen werden musste. Sein Zwilling starb. Knut wurde zum Star, auch sein Pfleger Thomas Dörflein durch die erfolgreiche Aufzucht weltweit bekannt. Am 22. September 2008 war der 44-Jährige an einem Herzinfarkt gestorben. Zweieinhalb Jahre später folgt ihm jetzt sein "Baby".

ben/DPA / DPA