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Deutscher Wetterdienst: Orkan "Andrea" löst "Ulli" ab

Orkan "Ulli" ist nur der Vorgeschmack: Ab Donnerstag wird "Andrea" in weiten Teilen Deutschlands für orkanartige Böen sorgen. In manchen Regionen darf danach auf kaltes Winterwetter gehofft werden.

Keine Ruhe nach dem Sturm: Nach "Ulli" tost mit "Andrea" der nächste Orkan auf Deutschland zu. Von der Nordsee bis zu den Alpen werde am Donnerstag schwerer Sturm brausen, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Dazu gibt es in den Mittelgebirgen Dauerregen und Neuschnee, der vom Sturm verweht wird. Köln rüstet sich bereits für das erste Hochwasser des Jahres.

Am Dienstag galten Unwetterwarnungen für die Küsten und die Hochlagen von Harz, Nordhessen, Taunus und Rhön vor schweren Sturm- und orkanartigen Böen.

"Hinter dem Donnerstags-Sturm fließt dann mal deutlich kältere Luft nach Deutschland", sagte Engel. Zumindest in den Mittelgebirgen und Richtung Alpen werde es dann winterlich. Kälte und Schnee bis ins norddeutsche Flachland sei aber weiterhin nicht in Sicht.

hw/DPA / DPA