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Doodle für Paris' Wahrzeichen: Google ehrt Eröffnung des Eiffelturms vor 126 Jahren

Am 31. März 1889 war die offizielle Eröffnung des Eiffelturms in Paris. Google feiert das Jubiläum mit einem Doodle, das Bauarbeiter beim Streichen der Streben des Eisenfachwerkturms zeigt.

Bauarbeiter beim Streichen der Eisenstreben des Eiffelturms. Mit der speziellen Farbe wird das Bauwerk vor Rostschäden geschützt.

Bauarbeiter beim Streichen der Eisenstreben des Eiffelturms. Mit der speziellen Farbe wird das Bauwerk vor Rostschäden geschützt.

Wann wurde der Eiffelturm eröffnet? Das fragt Google heute mit einem Doodle und gibt die Antwort, wenn man auf das Bild klickt: Am 31. März 1889.

Der Eiffelturm, benannt nach seinem Erbauer Gustave Eiffel, diente 1889 als Aussichtsturm und Eingangsportal zur zehnten Weltausstellung in Paris. Anlass für diese Weltausstellung war das hundertjährige Jubiläum der Französischen Revolution. Der Turm aus Schmiedeeisen mit einer Höhe von 324,82 Metern sollte einerseits einen historischen Leuchtturm symbolisieren, andererseits für das moderne, fortschrittliche Frankreich stehen.

Vom Hass- zum Liebesobjekt

Das zur damaligen Zeit ehrgeizige Vorhaben, war sehr umstritten. Künstler und Gelehrte verurteilten das Bauwerk als geschmacklos und unpassend. Ein "schwindelerregender, lächerlicher Turm" der "wie ein riesiger, düsterer Fabrikschlot Paris überragt", echauffierte sich ein Kunst- und Kulturhistoriker der Zeit. Auch die Kosten, die sich während der Bauphase immer weiter in die Höhe schraubten, waren Anlass für Verärgerung. Ursprünglich sollte der Bau rund 3 Millionen Francs kosten – am Ende waren war die Errichtung zweieinhalb Mal so teuer wie geplant.

Heute stört das niemanden mehr. Im Gegenteil: Mit rund 6 Millionen Besuchern im Jahr ist der Eiffelturm eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Paris. Das Bauwerk hat sich zum Wahrzeichen der Stadt gemausert und gilt als einer der romantischsten Orte für einen Heiratsantrag.

Carolyn Moyé
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.