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Dresden Sprengsatz explodiert in Ikea-Möbelhaus


Erneut ist in einer Filiale des schwedischen Möbelhauses Ikea ein Sprengsatz detoniert. Zwei Menschen erlitten bei der Explosion in Dresden ein Knalltrauma. Noch ist unklar, ob es sich um einen Erpressungsversuch handelt. Der Konzern ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Nach Explosionen in mehreren europäischen Ikea-Filialen hat die Deutschland-Zentrale ihre Möbelhäuser zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Für die Kunden bestehe kein Grund zur Besorgnis, sagte eine Sprecherin.

In einer Filiale in Dresden war am Freitagabend ein Sprengsatz detoniert. Zwei Menschen erlitten dabei ein Knalltrauma. Durch die Explosion in den Musterküchen wurden der Fußboden und Ausstellungsstücke beschädigt. Ein Bekennerschreiben oder sonstige Hinweise auf die Täter gab es zunächst nicht.

Im belgischen Gent, in Eindhoven sowie in Lomme nahe der nordfranzösischen Stadt Lille waren Ende Mai Wecker explodiert. Auch dort waren die Explosionen schwach. Menschen wurden damals nicht verletzt, es entstand auch kein Sachschaden. Die Vorgehensweise sei an allen Orten gleich gewesen, so die Polizei. Über das Motiv herrscht nach wie vor Unklarheit - sowohl in Dresden als auch in Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Eine Sprecherin von Ikea in Schweden hatte Ende Mai gesagt, es habe keine einzige Drohung gegen das Unternehmen gegeben.

kmi/DPA DPA

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