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Duisburger Fußballfans wieder sicher Weltkriegsbombe am MSV-Stadion entschärft


Aufatmen in Duisburg: In unmittelbarer Nachbarschaft des MSV-Stadions war am Montag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Am Donnerstag wurde die Bombe ohne Zwischenfälle entschärft.

Zurück bleibt ein mulmiges Gefühl: Jahrzehntelang haben Duisburger Fußballfans ihre Autos nur wenige Meter über einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geparkt. Am Donnerstag wurde die Bombe entschärft.

Die Aktion verlief problemlos und war nach 21 Minuten beendet, wie ein Stadtsprecher mitteilte. Während der Entschärfung mussten rund 750 Anwohner in einem 500-Meter-Umkreis um die Fundstelle ihre Wohnungen verlassen. Auch eine benachbarte Autobahn und eine Bahnstrecke wurden vorübergehend gesperrt.

Der Blindgänger war am Montag auf Luftbildern entdeckt worden und lag in mehreren Metern Tiefe unter einem Stadionparkplatz nördlich der MSV-Arena, wie ein Stadtsprecher am Mittwoch mitteilte.

Die 31.000 Zuschauer fassende MSV-Arena war zwischen 2003 und 2005 an der Stelle des alten Wedaustadions errichtet worden - auch bei diesen Bauarbeiten war der Blindgänger auf dem freien Gelände im Norden der neuen Spielstätte unentdeckt geblieben. Erst der geplante Neubau einer Jugendherberge auf einem Teil des Parkplatzareals hatte die Bombe ans Tageslicht gebracht: Die bei solchen Bauprojekten obligatorische Auswertung von Luftbildern durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst führte die Experten zu dem explosiven Fund am Duisburger Stadion, in dem der MSV am 22. Juli zu seiner Heimspielpremiere in der Saison 2011/2012 den FC Energie Cottbus empfängt.

jwi/AFP AFP

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