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Eisheilige sind vorbei Im Osten wird es sommerlich warm


Sophie, Servatius und Co. wurden ihrem Namen gerecht: Die Eisheiligen haben in den letzten Tagen für Abkühlung gesorgt. Jetzt ist der warme Frühling an der Reihe, wenn auch nicht überall im Land.

So richtig eisig waren sie nicht - aber die Eisheiligen haben diesmal in Deutschland die Thermometer nicht allzu hoch klettern lassen. Am Montag regnete es überall im Land bei Temperaturen um zehn Grad. Die Nacht von Sonntag auf Montag brachte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) leichten Frost auf den Gipfeln der Mittelgebirge, in der Gegend um Nürnberg und in Teilen Brandenburgs. "Das war's mit den Eisheiligen", sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert am Montag.

Besserung ist in Sicht, wenn auch vorerst nur für den Süden und Osten. Der Norden und Westen werden von Tief "Zaharias" mit viel Regen und mäßigen Temperaturen versorgt, dort zeigt das Thermometer in den nächsten Tagen kaum 20 Grad. Im Osten dagegen wird es bis zu 25 Grad sommerlich warm und wesentlich trockener. Diese Zweiteilung - im Westen kühl und regnerisch und im Osten sonnig und warm - wird sich voraussichtlich auch über Pfingsten halten.

Kaltlufteinbrüche Mitte Mai sind nach den Beobachtungen der Meteorologen häufig in Mitteleuropa. Deshalb werden die Tage zwischen dem 11. bis 15. Mai als Eisheilige bezeichnet, nach den Namenstagen der Heiligen.

In Norddeutschland gelten die Tage vom 11. bis 13. Mai als Eisheilige (Mamertus, Pankratius und Servatius). Im Süden kommen der 14. (Bonifatius) und der 15. Mai (kalte Sophie) hinzu. Die Zeitdifferenz zwischen Nord- und Süddeutschland hat ihren Grund darin, dass die Kaltluft bei ihrem Vorstoß nach Süden länger braucht.

juho/DPA DPA

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