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Neue Hausordnung: Möbel weg, Wachdienst her: Stadt Köthen greift gegen Familie Ritter durch

Familie Ritter aus Köthen sorgt immer wieder für Aufsehen. Nun hat die Stadt offenbar die Nase voll und will in der Unterkunft der Familie neue, harte Regeln aufstellen.

Familie Ritter hat der Stadt Köthen zu unrühmlicher Bekanntheit verholfen. Immer wieder gerät die Familie mit dem Gesetz in Konflikt. Zuletzt hat sie für Aufsehen gesorgt, als Christopher Ritter in einen Zoo eingebrochen sein soll.

Nun zieht die Stadt offenbar andere Saiten auf im Umgang mit Familie Ritter: Laut einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" ("MZ") gelten künftig andere Regeln in der Obdachlosenunterkunft, in der Familie Ritter dauerhaft wohnt. So habe Oberbürgermeister Bernd Hauschild dem Sozial- und Kulturausschuss Pläne dargelegt, wie während einer dreimonatigen Testphase mit den Bewohnern des als "Ritterburg" bekannten Hauses umgegangen werden soll. Zunächst einmal soll das Haus nur von 18 bis 8 Uhr offenstehen. Tagsüber sollen sich die Bewohner woanders aufhalten.

Familie Ritter bald ohne Möbel und Fernseher?

Außerdem sollen die Bewohner keine privaten Möbel mehr besitzen dürfen, "um jeden Hauch von privater Gemütlichkeit zu vermeiden", wie die Zeitung schreibt. Das Mobiliar von Familie Ritter solle auf unbestimmte Zeit eingelagert werden. Die Stadt stellt der Familie dann Bett, Tisch, Stuhl, Schrank - aber keinen Fernseher.

Hintergrund der Veränderungen ist laut der Zeitung, dass elf Obdachlose aus einer Zwischen-Unterkunft bald in die inzwischen baulich stark aufgewertete "Ritterburg" zurückkehren. Die Stadt befürchtet, dass die neuen Sanitäranlagen und andere Umbauten schnell Vandalismus zum Opfer fallen. Deswegen soll ein Wachdienst 24 Stunden am Tag in dem Haus im Einsatz sein. Allein für die dreimonatige Testphase soll die Stadt sich das 60.000 Euro kosten lassen. Auch für Mobiliar und Reinigung fallen Extrakosten an. Trotzdem scheint Köthen dazu entschlossen, mit Familie Ritter künftig anders umzuspringen. "Wir gehen das so an", sagt Oberbürgermeister Hauschild laut "MZ"."Wir können nicht mehr anders."

Quelle: "Mitteldeutsche Zeitung"

tkr
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(