Frankreich Feuer vernichtet über 6000 Hektar Wald


Zwei Brände haben in der Nacht zum Freitag im Südosten Frankreichs insgesamt mehr als 6.000 Hektar Kiefernwald und Unterholz vernichtet. 3.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Zwei Brände haben in der Nacht zum Freitag im Südosten Frankreichs insgesamt mehr als 6.000 Hektar Kiefernwald und Unterholz vernichtet. 3.000 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in Sicherheit gebracht. Eine Reihe von Campingplätzen mit tausenden Urlaubern wurden wegen der Flammen evakuiert.

Schwerste Waldbrände seit zehn Jahren

Im Côte-d'Azur-Département Var sind über 1.300 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Es handelt sich um die schwersten Waldbrände im Gebiet der Côte d’Azur seit mehr als zehn Jahren. Die Trockenheit der letzten Wochen und heftige Winde begünstigen die Ausbreitung der Flammen, die am Morgen Urlaubszentren an der Küste bei Fréjus bedrohten.

Zwei Häuser wurden eingeäschert, ein Campingplatz mit 2.000 Urlaubern zwischen Le Muy und Sainte-Maxime vorsorglich geräumt, etwa 500 Fahrzeuge von Urlaubern in Sicherheit gebracht. Eine Straße zum Golf von Saint-Tropez wurde gesperrt. Der Rauch der Flammen war 15 Kilometer weit zu sehen. Acht Löschflugzeuge, zwei Helikopter sowie 200 Feuerwehrleuten mit 80 Fahrzeugen waren im Einsatz. "Es ist der schlimmste Brand im Var in diesem Sommer", erläuterte die Feuerwehr.

Weitere Brände in Frankreich

In der Nähe von Digne in den provenzalischen Südalpen wurden etwa 400 Hektar Wald vernichtet und mehrere Campingplätze sowie Teile einer Gemeinde geräumt. Die Ursache der beiden Feuer war zunächst unklar. Auch in anderen Teilen Frankreichs gab es zahlreiche Brände.

DPA

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