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Piloten und Flugbegleiter stehen zusammen: "Wir trauern wie eine Familie"

Die Tragödie um den Germanwings-Absturz trifft Piloten und Flugbegleiter ins Mark. Die gemeinsame Trauer und Bestürzung lässt die Crews zusammenrücken. Auch im Netz geben sie sich gegenseitig Halt.

Mitarbeiter von Germanwings stehen am Mittwoch während einer Schweigeminute vor der Unternehmenszentrale in Köln zusammen

Mitarbeiter von Germanwings stehen am Mittwoch während einer Schweigeminute vor der Unternehmenszentrale in Köln zusammen

Der Schock sitzt tief: Die Tragödie um den Flugzeugabsturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich hat die Piloten und Flugbegleiter schwer erschüttert. Nach dem Unglück waren einige Crewmitglieder von Germanwings nicht bereit zu fliegen - zu groß war der Schreck über den Tod ihrer Kollegen. Dann die unfassbare Nachricht: Der Co-Pilot soll absichtlich sich und weiteren 149 Menschen an Bord das Leben genommen haben.

Für die Flieger steht nun die Frage im Raum: Wie kann man nach so einem Ereignis weitermachen? Ihre gemeinsame Trauer und Bestürzung lässt Piloten und Flugbegleiter noch enger zusammenrücken. Weltweit versuchen Airline-Mitarbeiter, sich gegenseitig Halt zu geben. Im Netz teilen sie ihre Anteilnahme bei Twitter und Facebook unter den Hashtags "unitedbywings" (durch Flügel vereint) und "indeepsorrow" (in tiefer Bestürzung).

"Egal von welcher Airline, wir halten zusammen"

Luke Silveira-Gehauf, Flugkapitän bei der Hawaianischen Mokulele Airlines schreibt bei Facebook: "Egal von welcher Airline, wir halten zusammen, durch Flügel vereint! Wenn eine Airline trauert, trauern wir alle wie eine 'Ohana'. 'Ohana' (hawaianisch) heißt Familie, Familie heißt, niemand wird zurückgelassen oder vergessen."

"Durch Flügel vereint stehen wir zusammen und wir machen weiter!", schreibt @inkamariakunz bei Twitter.

Manche Beiträge machen deutlich, was bei den Crew-Mitgliedern jetzt bei jedem Flug noch präsenter sein muss als zuvor - die Angst nicht zurückzukehren: "Und wieder einmal haben zwei Piloten und vier Kabinenmitarbeiter ihre Uniformen angezogen, sich von ihren Angehörigen verabschiedet und es nicht wieder zurück nach Hause geschafft", twittert @tabbikat8889.

Und fügt dann hinzu: "Deshalb bedeutet 'Hab' einen sicheren Flug', 'Pass auf dich auf' und 'Ich liebe dich' so viel. Es könnte der letzte Abschied sein."

Ein Spruch, den man immer wieder liest: "Sie sterben nicht. Sie fliegen nur höher." @SerieA_TIM schreibt dazu: "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien und Freunden von denen, die an Bord waren." 

Die schwarze Schleife mit der Flugnummer #4U9525 haben viele Piloten und Flugbegleiter als Profilbild bei Facebook und Twitter ausgewählt, um ihre Anteilnahme öffentlich zu bekunden. Privatjet-Flugbegleiterin @ShannonDRauch: "Mein Herz schmerzt für alle, aber auch für meine Brüder und Schwestern von der Flugbesatzung. Wir sind alle durch Flügel vereint."

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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?