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Germanwings-Absturz: Ex-Diplomat wird Ansprechpartner für Hinterbliebene

Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine im März starben 150 Menschen. Die Hinterbliebenen haben immer noch viele Fragen. Ein ehemaliger Diplomat soll für sie jetzt Ansprechpartner werden.

Die Gedenkstätte in Le Vernet. Sie liegt nahe der Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings-Maschine in den französischen Alpen.

Die Gedenkstätte in Le Vernet. Sie liegt nahe der Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings-Maschine in den französischen Alpen.

Der frühere Diplomat Steffen Rudolph soll nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters Ombudsmann für die Germanwings-Opfer werden. "Geplant ist die Benennung eines Ombudsmanns als Ansprechpartner in allen Fragen für die Angehörigen der Opfer des Germanwings-Unglücks in Südfrankreich", hieß es am Mittwoch in Regierungskreisen. Deshalb habe man einen ehemaligen hochrangigen Diplomaten gebeten, die Aufgabe zu übernehmen. "Die Ressorts klären noch diese Woche die Einzelheiten, damit der Ombudsmann die Tätigkeit so schnell wie möglich aufnehmen kann."

Rudolph war unter anderem Leiter der Zentralabteilung im Auswärtigen Amt und deutscher Botschafter in Algier gewesen. Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf am 24. März soll der Co-Pilot das Flugzeug absichtlich gegen einen Berg in den französischen Alpen gesteuert haben. Alle 150 Insassen der Maschine wurden dabei getötet.

jek/Reuters / Reuters
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