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Öffentlicher Nahverkehr: Hannover: Bus- und Bahnfahrscheine zu groß für Entwerter-Automaten

Wer in der Region Hannover Bus oder Stadtbahn fahren will, könnte vor einem Problem stehen. Der Fahrschein lässt sich eventuell nicht abstempeln. Einige der von den Verkehrsbetrieben Großraum-Verkehr Hannover (GVH) ausgegebenen Tickets sind zu breit für die Entwerter.

Eine Stadtbahn-Haltestelle in Hannover

Eine Stadtbahn-Haltestelle in Hannover

DPA

Das Problem betrifft sowohl Einzelfahrscheine als auch Sammeltickets. Normalerweise haben die GVH-Fahrscheine eine Breite von 2,4 Zentimetern. Manche Tickets sind jedoch um wenige Millimeter breiter, so dass Fahrgäste sie nicht an den Automaten mit Datum und Uhrzeit abstempeln können. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet, würden pro Jahr rund 3,2 Millionen GVH-Fahrscheine verkauft. Etwa 6000 davon seien zu groß.

Ein Sprecher der Verkehrsbetriebe gab an, dass das Problem bekannt sei. Die Tickets würden in den etwa 100 Verkaufsstellen der Region, darunter viele Kioske, direkt ausgedruckt. Das Rohmaterial der Fahrkarten befinde sich jeweils auf einer langen Rolle. Spezielle Drucker schnitten die Fahrkarte beim Druckvorgang zurecht. Die Geräte seien zwar justiert, aber sehr empfindlich. Es könne vorkommen, dass sie sich beim Anrempeln des Tisches verstellen. Dann käme es zu Fehldrucken, die nicht sofort auffielen.

Lösungsvorschlag des GVH: Das Ticket knicken

Der GVH rät Fahrgästen, den Fahrschein vor der Entwertung ein wenig umzuknicken, damit er in den Automaten passt. Wer diesen Trick aber nicht befolgt und zu breite Fahrscheine nicht abstempelt, gelte trotzdem nicht als Schwarzfahrer. Die Kontrolleure wüssten von dem Problem. 

Nicht entwertete Fahrkarten können nach GVH-Angaben im Kunden-Center am Platz der Weltausstellung umgetauscht werden. Dort wird dann auch anhand der Nummer des Fahrscheins festgestellt, aus welchem Drucker das Ticket stammt, um diesen nachzujustieren.

Quelle: "Hannoversche Allgemeine Zeitung

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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