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Hitzerekord in Kalifornien: Abkühlen am Strand von Santa Monica

Kalifornien wird von einer Rekordhitze geplagt: Mit 45 Grad Celsius messen die Thermometer die höchste je dort erreicht Temperatur auf. Aufgrund heißgelaufener Klimaanlagen fällt immer wieder in einzelnen Regionen der Strom aus. Die Feuerwehr bekämpft zahlreiche Buschbrände. Den Menschen wird empfohlen, zur Abkühlung an den Strand zu fahren.

Das ist etwas zu viel vom "sonnigen Kalifornien": Los Angeles stöhnt derzeit unter einer Rekordhitze. 113 Grad Fahrenheit, 45 Grad Celsius, zeigte laut "Los Angeles Times" das Thermometer der Meteorologen - bevor es versagte. Heißer war dort noch kein Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 133 Jahren.

Dabei hatte Los Angeles eigentlich einen außergewöhnlich kühlen Sommer erlebt. Doch bald nach dessen kalendarischem Ende in der vergangenen Woche kam die Hitzewelle. Unklar ist, ob der Hitzerekord von 1990 mit damals 112 Grad Fahrenheit tatsächlich nur um ein Grad übertroffen wurde. Vielleicht waren es mehr - aber weil das Thermometer aufgab, wird man es nie wissen.

Die Menschen in der Gegend flüchten an die Strände. 350 000 Hitzegeplagte würden ins nahe Santa Monica an den Strand fahren, weil dort nur knapp 30 Grad herrschten, meldet der Fernsehsender KTLA. Unterdessen warnen die Behörden nicht nur Alte und Schwache, die Mittagshitze zu meiden. Am Nachmittag sollten auch elektrische Geräte ausgeschaltet bleiben. Weil alle Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, könnten sonst die Stromleitungen überlastet werden.

Denn die Hitze verursacht ernste Probleme. Nicht nur, dass immer wieder für Tausende Menschen der Strom ausfällt. Die Feuerwehr musste auch gegen mehr als 100 Buschbrände kämpfen, der größte von ihnen gut zehn Hektar groß.

Die Kalifornier versuchen, sich mit den unterschiedlichsten Methoden zu helfen. So tauchen manche ihre T-Shirts noch einmal in Eiswasser, bevor sie das Haus verlassen. Das Hemd ist zwar bald trocken, erleichtert aber solange die Hitze. Wer rausgeht, hat eine gefrorene Wasserflasche dabei. Das langsam tauende Eis gibt immer etwas kühles Wasser her.

Trösten mag die Kalifornier, dass zwar der Rekord in Los Angeles, nicht aber in ihrem Bundesstaat erreicht ist. Vor vier Jahren registrierte eine Wetterwarte in Woodland Hills 40 Kilometer nordwestlich von Los Angeles sogar 119 Grad (gut 48 Grad Celsius).

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.