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Wetterextreme: Wie sich die Australier mit Slip! Slop! Slap! vor der irren Rekordsonne schützen

Während die Deutschen wegen des Wintereinbruchs bibbern, herrscht in Australien Rekordhitze. Um sich zu schützen, bedenken alle Australier die goldene Regel: "Slip! Slop! Slap!" Wir verraten, was dahinter steckt.

Dieser Kollege hätte "Slip! Slop! Slap!" einmal ernst nehmen müssen

Dieser Kollege hätte "Slip! Slop! Slap!" einmal ernst nehmen müssen

Getty Images

Mit dem Temperaturen bis zu Minus 20 Grad bricht in Deutschland in den nächsten Tagen eine Kältewelle los. In Australien kämpft man währenddessen mit dem anderen Extrem: Mit Temperaturen von bis zu 50 Grad ächzten große Teile des Kontinents seit Wochen unter Rekordhitze. Um sich zu schützen, nutzen die Australier eine simple Faustregel: Slip! Slop! Slap!

Den merkwürdig klingenden Slogan kennt in Down Under jedes Kind: "Slip on a shirt, slop on 50+ sunscreen, slap on a hat" (Zieh ein Shirt an, creme dich mit 50+ Sonnencreme ein und trage einen Hut), heißt es, seit in den 80er Jahren eine Kampagne auf die schlimmen Folgen des grassierenden Hautkrebs-Problems hingewiesen hat - inklusive eines von einem Cartoon-Vogel gesungen Ohrwurm-Songs. Den Clip finden Sie unten.

Schatten nicht vergessen

In der Zwischenzeit wurde die Kampagne noch modifiziert: Mit "Seek Shade or Shelter, Slide on some Sunglasses" (Suche Schatten oder ein Dach über dem Kopf und trage eine Sonnenbrille) wurde der Song um Schutz vor der Hitze und den Folgen des UV-Lichts auf die Augen erweitert. Seit den Neunzigern heißt der vollständige Slogan damit "Slip! Slop! Slap! Seek! Slide!"

Was lustig klingt, hat einen sehr ernsten Hintergrund. Australien hat die höchste Hautkrebsrate der Welt. Zum einen gehört es zu den heißesten Ländern, letzten Dienstag lagen alle der 15 heißesten Orte des Globus auf dem kleinen Kontinent. Zum anderen ist die Bevölkerung fast das ganze Jahr starker UV-Strahlung ausgesetzt. Dadurch werden zwei Drittel der Australier vor dem siebzigsten Lebensjahr mit Hautkrebs diagnostiziert. 80 Prozent aller neu festgestellten Krebsfälle im Land betreffen die Haut, die allermeisten treten im Zusammenhang mit Sonnenstrahlung auf. 

Die tödlichste Art des Krebses konnte die Kampagne leider nicht bannen: Obwohl die Raten harmloser Hautkrebsfälle seit den 1980er Jahren konstant sinken, traten ausgerechnet die gefährlichen Melanome sogar häufiger auf als vorher. Rund 2000 Menschen starben nach Angaben des Australian Cancer Council alleine im Jahr 2015 an den Folgen von Hautkrebs.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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