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Kurioser Fall: Hundezüchter scheitert vor Gericht: Keine Hoden-Untersuchung bei Mops "Xavier"

Ein Hundezüchter aus Nordrhein-Westfalen ist in einer ungewöhnlichen Angelegenheit vor Gericht gezogen. Vor der deutschen Justiz wollte er die medizinische Hoden-Untersuchung eines Mopses erzwingen.

Ein Hundezüchter wollte die Hoden-Untersuchung eines Mopses vor Gericht erzwingen. (Symbolbild)

Ein Hundezüchter wollte die Hoden-Untersuchung eines Mopses vor Gericht erzwingen. (Symbolbild)

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Ein Hundezüchter ist damit gescheitert, vor Gericht eine medizinische Untersuchung der Hoden eines Mopses zu erzwingen. Wie das Landgericht Köln am Mittwoch mitteilte, hatte der Kläger im September an einer Hundeschau in Hamm teilgenommen. Dort wurde von einem konkurrierenden Anbieter der Mops "Xavier" gezeigt. Bei diesem konnte der Kläger nach eigenen Angaben nur einen Hoden im Hodensack erkennen und beschwerte sich daraufhin, dass das Tier nicht zuchtfähig sei.

Hoden von Mops "Xavier" kein Fall für die Justiz

Der betreffende Verein wies den Vorwurf zurück. Daraufhin beantragte der Züchter beim Landgericht Köln, den Verein zu einer medizinischen Untersuchung des Hundes zu zwingen und das Tier zu sperren, falls es keine normal entwickelten Hoden aufweise. Das Landgericht lehnte das ab: "Xavier" sei kein Fall für die Justiz, sondern müsse vereinsintern abgehandelt werden, hieß es. Schließlich gehe es hier nicht um eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung.

fk / DPA