Iberia Flieger gerät in Turbulenzen - 15 Verletzte

Bei einem Flug der spanischen Airline Iberia sind 15 Passagiere verletzt worden. Die Maschine war rund 800 Kilometer vor ihrem Zielflughafen in schwere Turbulenzen geraten. An Bord kam es daraufhin zu einer Panik.

Bei heftigen Turbulenzen sind in einer Maschine der spanischen Fluglinie Iberia während des Fluges von Madrid nach Lima über dem Amazonas-Regenwald 15 Menschen verletzt worden. Das vierstrahlige Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A 340-600 mit einem Startgewicht von bis zu 380 Tonnen sei derart heftig durchgeschüttelt worden, dass nicht angeschnallte Passagiere sich Prellungen zuzogen und andere von losen Gegenständen wie Tabletts und Handgepäckstücken getroffen wurden, berichtete die spanische Zeitung "El Pais" am Freitag. Viele der 350 Menschen an Bord des Fluges IB-6641 hätten bei dem Vorfall etwa 45 Minuten vor der sicheren Landung in der peruanischen Hauptstadt Lima Panikanfälle erlitten.

Nach Angaben des peruanischen Gesundheitsministeriums brach sich eine 36-jährige Italienerin ein Bein und ein 18-Jähriger habe einen heftigen Schlag erhalten. Alle anderen Verletzten, die meist Prellungen davongetragen hätten, seien entweder ambulant auf dem Flughafen in Lima versorgt oder in Krankenhäuser der Millionenstadt gebracht worden. Die Behörden in Lima hatten zunächst Großalarm ausgelöst und zahlreiche Krankenwagen zum Flughafen beordert. Außerdem hatte sich der Flughafen auf eine Notlandung vorbereitet, die jedoch nicht notwendig geworden sei.

DPA DPA

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