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Johannes Strassmann: Toter Poker-Star hatte Drogen genommen

Das Rätsel um den den deutschen Poker-Profi Johannes Strassmann scheint gelöst. Laut Obduktionsbericht stand der 29-Jährige bei seinem Tod vor vier Wochen unter Drogen.

Vor knapp vier Wochen starb der Deutsche Johannes Strassmann, international erfolgreicher Poker-Star, in Slowenien. Die Polizei barg die Leiche des 29-Jährigen am 21. Juni aus dem Ljubljanica-Fluss. Sofort war klar: Strassmann ist definitiv ertrunken. Schnell stand der Verdacht im Raum, es könnten Drogen im Spiel gewesen sein. Diesen hat der Obduktionsbericht nun bestätigt, wie "Bild" erfahren hat.

"In seinen Körperflüssigkeiten wurden Inhaltsstoffe nachgewiesen, die in verbotenen Drogen enthalten sind", sagte Polizeisprecherin Nataša Pučko der "Bild". Welche Mittel Strassmann genau genommen hatte, wolle die Polizei nicht erläutern. Das Blatt vermutet mit Bezug auf einen Augenzeugenbericht jedoch, dass es sich um Magic Mushrooms handeln könnte. Mit den Zauberpilzen sei der Poker-Star am Abend seines Todes gesehen worden. Die halluzinogenen Stoffe in den Drogen-Pilzen können etwa Wahnvorstellungen auslösen.

Strassmanns Tod war kein Verbrechen

Für das, was zwischen dem Drogenkonsum und dem Tod im Wasser geschah, gibt es jedoch keine Zeugen. Ein Verbrechen hatte die Polizei jedoch bereits beim Fund der Leiche ausgeschlossen.

Der in Bonn geborene und in Wien lebende renommierte Pokerspieler war am Abend des 21. Juni zuletzt in Ljubljana lebend gesehen worden. Er hatte sich mit Freunden getroffen. Ohne bekannte Gründe hatte er sich von der Gruppe am Gornji trg, dem Prachtplatz der slowenischen Hauptstadt, abgesetzt. Zwar führte die Ljubljanica an diesem Tag Hochwasser, doch ist der Fluss an dieser Stelle kanalisiert und fließt in einem tiefen Bett.

jen