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Karfreitag: Der Tag der Kreuzigung Jesu Christi

Am Karfreitag gedenken Christen weltweit der Kreuzigung und dem Tod Christi. Jesus nahm mit seinem Sterben die Sünden aller Menschen auf sich und erlangte damit Vergebung für alle Gläubigen.

Schauspieler stellen die Passion Christi nach

Schauspieler stellen die Passion Christi nach

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und damit ein herrlich langes Wochenende. Doch warum feiern wir Ostern und was bedeuten die einzelnen Festtage? Karfreitag zum Beispiel gedenkt der Kreuzigung und dem Tod Christi und ist der sechste Tag der Karwoche.

Sein Leidensweg an diesem Tag, der auch Passion genannt wird, beginnt mit der Verurteilung zum Tod am Kreuz und endet, nach Demütigung, Geißelung, Krönung mit der Dornenkrone und dem Tragen des eigenen Kreuzes, mit seinem Tod. "Es ist vollbracht!", sollen seine letzten Worte gewesen sein.

Öffentliche Veranstaltungen in der Regel verboten

Der Name Karfreitag leitet sich vom althochdeutschen Wort "kara" für Klage, Kummer oder Trauer ab. In diesem Falle die Trauer, um den Tod Jesu, mit dem er die Menschheit von ihren Sünden befreit hat. Als besonders hoher Feiertag gilt am Karfreitag Tanzverbot und weitere Einschränkungen. So dürfen Sport- und Theaterveranstaltungen nicht stattfinden und Jahrmärkte wie zum Beispiel der Hamburger Dom oder die Bremer Osterwiese bleiben geschlossen.

Karfreitag ist auch als Stiller oder Hoher Freitag bekannt und ist der höchste Feiertag der evangelischen Christen. Er ist in Deutschland und den meisten Kantonen der Schweiz ein gesetzlicher Feiertag und Bestandteil des Triduum Sacrum, zusammen mit Gründonnerstag und Karsamstag. Die österliche Dreitagefeier ist das höchste Fest des Kirchenjahres und wird liturgisch wie ein einziger Gottesdienst gehandhabt.

yps