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"Hangover" in Marbella: Vier Engländer wachen nach Kneipenabend in Spanien auf

Sie wollten nur ein paar Bier trinken, dann eskalierte der Abend. Am nächsten Tag mussten vier Freunde ihren Chefs und Familien erklären, warum sie plötzlich im spanischen Marbella gelandet waren.

Eine Schnapsidee: Aus einem Kneipenabend wurde ein spontaner Trip nach Spanien

Eine Schnapsidee: Aus einem Kneipenabend wurde ein spontaner Trip nach Spanien

Eigentlich wollten die vier Freunde aus dem englischen Stourbridge nur ein paar Bier in einer Kneipe trinken. Doch am nächsten Morgen mussten die 23-Jährigen ihre Chefs und Familien anrufen und erklären, warum sie mehr als tausend Kilometer entfernt in Südspanien aufgewacht sind. "Es klang zunächst wie eine gute Idee. Es begann als ein Scherz und dann ist es irgendwie eskaliert", sagt Matt Weyman über den kuriosen Trip.

Am Samstagabend der vergangenen Woche traf sich Weyman mit seinen Kumpels Adam Holloway, Jack Gough und Dan Griffiths in einer Bar. Sie tranken allerdings mehr als geplant. "Wir hatten etwa sieben Bier und dazu einige Wodka-Shots", sagt Holloway. "Der Abend ist ehrlich gesagt etwas verschwommen."

"Ja, das passiert gerade tatsächlich"

Da einer von ihnen seinen Reisepass mitgebracht hatte, um in die Bar hineinzukommen, entstand die Idee, spontan nach Marbella zu fliegen, berichtet die "Daily Mail". "Wir machten Witze darüber, in Spanien aufzuwachen", sagt Holloway. Mit nichts als den Klamotten, die sie anhatten, und einem iPhone-Ladekabel machten sie sich auf den Weg.

Auf dem Weg zum Flughafen von Birmingham stoppten die vier abenteuerlustigen Jungs zu Hause und besorgten die fehlenden Reisepässe. Bei der Buchung der Flüge ging allerdings etwas schief. "Ich habe es mit dem Handy gemacht und ich hab´s vermasselt", sagt Weyman. Aus Versehen kaufte er One-Way-Tickets – und so sollte der Trip länger dauern als geplant. "Als ich im Flugzeug aufgewacht bin, dachte ich: Ja, das passiert gerade tatsächlich", sagt Holloway.

Eigentlich sollten die Freunde am Montag wieder zur Arbeit erscheinen, doch das gestaltete sich ohne Tickets für die Rückreise schwierig. Da sie ohne Wechselkleidung angereist waren, tauschten sie sogar untereinander ihre T-Shirts, damit es nicht so aussah, als hätten sie immer dieselben Sachen an.

Nicht alle Chefs waren amüsiert

Schließlich mussten die Männer ihre Chefs anrufen und erklären, dass sie es möglicherweise nicht rechtzeitig in die Heimat und zur Arbeit schaffen. Nicht alle waren amüsiert. Holloway, der in einem Werk von Jaguar Land Rover arbeitet, musste am Montag wieder zurückfliegen, Gough folgte ihm am Dienstag. Er musste sogar am Telefon ein Verkaufsgespräch führen, um seinen Job zu behalten. Die anderen zwei hatten mehr Glück und durften noch eine Woche bleiben.

Der verrückte Trip wurde mit dem Film "The Hangover" mit Zach Galifianakis verglichen, in dem einige Männer in Las Vegas aufwachen, ohne sich an die vorherige Nacht erinnern zu können. Ganz so wild war die Reise nicht, aber für die Engländer trotzdem unvergesslich. Sie wollen noch ihren Enkeln davon erzählen.

Ein Kumpan, der den Kneipenabend in Stourbridge frühzeitig verlassen hatte, fand am folgenden Tag heraus, wohin es seine Freunde verschlagen hatte. Jetzt plant er, ihnen zu folgen und das Wochenende in Spanien zu verbringen.

mka
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