Südspanien

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Wasser läuft durch ein Haus in Grazalema

Gefahr in Spanien und Portugal durch Hochwasser und Überschwemmungen dauert an

Trotz nachlassender Regenfälle nach dem Unwetter "Leonardo" bleibt die Lage in Spanien und Portugal angespannt: Überschwemmungen, Hochwasser führende Flüsse und volle Stauseen gaben Einwohnern und Behörden am Freitag weiter Anlass zu großer Sorge. In der südspanischen Region Andalusien waren noch rund 8000 Menschen vorsorglich aus ihren Häusern evakuiert, darunter allein 1500 aus dem Gebirgsort Grazalema. Und ab Samstag wird in der Region das nächste Tief "Marta" mit heftigen Regenfällen erwartet.
Frauen mit Sonnenschirm und Fächer in Madrid

46 Grad in Südspanien: Neuer Juni-Hitzerekord

Mit 46 Grad Celsius hat Spanien am Samstag einen neuen Hitzerekord aufgestellt. Die an der Station El Granado in Huelva im Süden des Landes gemessene Temperatur ist die bisher höchste Juni-Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen, wie der spanische Wetterdienst am Montag mitteilte. Der bisherige Juni-Rekord war 1965 in Sevilla erreicht worden und lag bei 45,2 Grad.
Schutz vor Sonne und Hitze in Rom

Hitzewelle intensiviert sich: Über 40 Grad in Südspanien und Portugal

In der ersten großen Hitzewelle des Sommers haben die Behörden in Südeuropa am Sonntag vor anhaltend hohen Temperaturen gewarnt. Im Süden Spaniens und Portugal wurden Spitzenwerte von bis zu 43 Grad erwartet. Im südwestspanischen Ort El Granado unweit der portugiesischen Grenze kletterte das Thermometer am Samstag laut der Wetterbehörde Aemet sogar auf 46 Grad - dies sei voraussichtlich ein Rekord, schrieb Aemet im Onlinedienst X.
Spaziergängerin in Vigo im Nordwesten Spaniens am 28. April

Mega-Stromausfall: Spaniens Regierungschef bittet um Geduld bei Ursachenforschung

Auch zehn Tage nach dem massiven Stromausfall auf der iberischen Halbinsel steht die Ursache nicht fest. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez bat am Mittwoch in einer Parlamentssitzung um Geduld, die Ursachenforschung brauche Zeit. "756 Millionen Daten" müssten "minutiös" ausgewertet werden". Jedenfalls gebe es bislang "keinerlei Beweis" für die Vermutung, die Einspeisung von Wind- und Solarstrom ins Netz sei schuld, betonte er erneut.