Marokko und Südspanien Erde bebte mehrere Sekunden lang


Südspanien und Nordafrika wurden von einem stärkeren Erdbeben erschüttert. Es gab jedoch keine Verletzten oder größere Schäden. Das Zentrum des Bebens lag im Atlantik.

Ein heftiges Erdbeben hat in der Nacht zu Donnerstag die iberische Halbinsel und Marokko erschüttert. Die Erdstöße waren mehrere Sekunden lang in Andalusien, im Süden Portugals und an der Küste Marokkos zu spüren und erreichten nach Angaben von Metereologen eine Stärke zwischen 5,5 und 6,3. Die Feuerwehr erhielt tausende Anrufe erschreckter Bürger, es gab jedoch offenbar keine Verletzten oder größere Schäden.

In Spanien hatte das Beben eine Stärke von 6,3 auf der Richter-Skala, wie die spanische Erdbebenwarte mitteilte. Die Erdstöße waren unter anderem in den Städten Sevilla, Huelva und Cordoba in der Provinz Andalusien zu spüren. Im Süden Portugals bebte die Erde in der Nacht fünf bis acht Sekunden lang.

Schäden wurden nicht gemeldet. In Marokko erschütterten die Erdstöße unter anderem die Wirtschaftsmetropole Casablanca, die Hauptstadt Rabat und die Hafenstadt Tanger. Aber auch im Landesinneren bebte es, so in Fes etwa 200 Kilometer östlich von Rabat und in Marrakesch im Süden.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der spanischen Erdbebenwarte im Atlantik rund 100 Kilometer südwestlich der portugiesischen Südküste in einer Tiefe von 58 Kilometern. Das Beben ereignete sich den Angaben zufolge um 02.37 Uhr. Der Geologische Dienst der USA (USGS) gab die Stärke des Bebens mit 5,7 an. Demnach lag das Epizentrum in nur zehn Kilometern Tiefe 185 Kilometer westlich der portugiesischen Stadt Faro im Süden des Landes.

AFP AFP

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