Joe Kent erklärt wegen des Irankriegs seinen Rücktritt als Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung der Vereinigten Staaten. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
In der Frage der Absicherung der Straße von Hormus vollzieht US-Präsident Donald Trump eine Kehrtwende: Der 79-Jährige schreibt in seinem Onlinedienst Truth Social, die USA bräuchten in der Meerenge doch keine Hilfe der Verbündeten gegen iranische Angriffe. „Wir ‚brauchen' oder wünschen die Hilfe der Nato-Länder nicht mehr“, schreibt Trump. „Wir haben sie nie gebraucht!“, fügt er in Großbuchstaben hinzu. „Dasselbe gilt für Japan, Australien oder Südkorea.“
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Lennard Worobic
Im Libanon und in Israel sind erneut Angriffe gemeldet worden. Bei einem israelischen Angriff auf die Flughafenstraße in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA erneut mehrere Angriffe gemeldet.
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Lennard Worobic
Trumps Terrorismusberater tritt zurück
Aus Protest gegen die US-Offensive gegen den Iran legt der Chef des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, Joseph Kent, sein Amt nieder. „Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar“, schreibt er in einem auf X veröffentlichten Brief an US-Präsident Donald Trump. Es sei offensichtlich, dass die Vereinigten Staaten den Krieg aufgrund israelischen Drucks begonnen hätten.
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Daniel Wüstenberg
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wendet sich zum persischen Neujahrsfest an die Iraner gewandt und wünscht dem „mutigen iranischen Volk“ ein „Jahr der Freiheit“ und den Beginn neuer Hoffnung. Kurz nach der Verkündung der gezielten Tötung führender iranischer Vertreter, darunter der Funktionär Ali Laridschani, gratuliert der Regierungschef den Iranern und Iranerinnen per Videobotschaft zu Neujahr. Netanjahu sagte in dem Video auf Persisch: „Frohes Norus(fest), lang lebe der Iran“.
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Lennard Worobic
Durch Trümmerteile einer abgefangenen Rakete ist in Abu Dhabi ein Mensch ums Leben gekommen. Die Trümmer gingen nach Regierungsangaben im Stadtteil Bani Yas in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nieder. Bei dem Todesopfer handelt es sich demnach um einen Pakistaner.
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Lennard Worobic
Bundesaußenminister Johann Wadephul, CDU, drängt auf ein Ende des Irankrieges. „Dieser Krieg muss bald ein Ende finden“, sagt Wadephul bei einer Pressekonferenz mit dem griechischen Außenminister Giorgos Gerapetritis in Berlin.
„Wir müssen gemeinsam Wege aus der Eskalation finden und erste Schritte hin zu einer diplomatischen Lösung vorbereiten“Johann Wadephul
Johann Wadephul am Dienstag in Berlin. Action Press
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Lennard Worobic
Kurz nachdem die israelische Regierung seinen Tod bei einem Angriff im Iran verkündet hat, ist auf den Online-Accounts des mächtigen iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani eine handschriftliche Mitteilung von ihm veröffentlicht worden. In dem undatierten Beitrag reagiert Laridschani auf den Tod von 84 Marinesoldaten, die Anfang des Monats beim Angriff eines US-U-Boots im Indischen Ozean getötet worden waren.
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Lennard Worobic
Die libanesische Armee ist im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah neutral und beteiligt sich nicht an den Kämpfen. Dennoch geraten einige Soldaten unter Beschuss: Jetzt erliegt ein Soldat der libanesischen Streitkräfte nach einem israelischen Angriff im Südlibanon seinen Verletzungen. Bei dem Angriff in der Gegend um Nabatija wurden nach Armeeangaben vier weitere Soldaten verletzt. Darunter sei noch ein Schwerverletzter.
Sie seien in einem Auto und auf einem Motorrad in der Gegend bei Nabatija unterwegs gewesen. Das israelische Militär teilt auf Nachfrage mit, den Fall zu prüfen.
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Lennard Worobic
Israelische Polizisten und Bombenexperten untersuchen im Großraum Tel Aviv die Einschlagsorte von Raketentrümmern. Nach Angaben eines Polizeisprechers gibt es zunächst keine Informationen über Tote oder Verletzte. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Einschlagstellen fernzubleiben und keine Trümmerteile zu berühren, die möglicherweise explodieren könnten.
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Lennard Worobic
Nach einem Raketenalarm gibt es unweit von Jerusalem mehrere Detonationen. Explosionen sind zu hören, berichten AFP-Reporter. Die israelische Armee meldet, vom Iran aus seien Raketen Richtung Israel abgefeuert worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, um die Geschosse abzufangen.
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Daniel Wüstenberg
Israel will Irans Sicherheitschef getötet haben
Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Laridschani ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros erklärt, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben. Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. Eine Bestätigung von iranischer Seite gab es zunächst nicht. Laridschani wurde im August 2025 auf den Posten im Sicherheitsrat berufen.
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Daniel Wüstenberg
Das israelische Militär nimmt Medienberichten zufolge den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani ins Visier. Es sei zunächst unklar, ob er bei Angriffen getötet oder verletzt worden sei, berichten israelische Medien. Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.
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Daniel Wüstenberg
Die iranische Hauptstadt Teheran wird erneut von heftigen Explosionen erschüttert. Wie ein AFP-Reporter berichtet, sind im Zentrum der Stadt mehrere Detonationen zu hören. Zunächst war nicht ersichtlich, welche Orte getroffen worden waren.
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Daniel Wüstenberg
Trotz der angespannten Lage im Iran sieht EU-Migrationskommissar Magnus Brunner aktuell keine größeren Fluchtbewegungen in Richtung Europa. „Derzeit sehen wir keine Fluchtbewegungen aus dem Iran heraus, innerhalb des Irans natürlich schon“, sagt Brunner im ZDF-"Morgenmagazin“. Europa müsse dennoch „immer vorbereitet“ sein und die Lage „gut im Auge haben“, ergänzt Brunner. Die EU stehe dazu in „sehr engem Austausch“ mit ihren Partnern in der Region, etwa der Türkei oder auch Pakistan.
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Daniel Wüstenberg
Die Straße von Hormus ist seit Beginn des Irankriegs de facto dicht – und damit auch eine der wichtigsten Transportrouten der globalen Ölwirtschaft. Pipelines könnten sie ersetzen, aber nur zum Teil:
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DPA · AFP · Reuters · SID
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