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Müllproblem Umweltschützer fordern Toiletten auf dem Mount Everest

Es wären die höchsten Örtchen der Welt: Weil sich auf dem Mount Everest immer mehr Unrat ansammelt, fordern Umweltschützer jetzt den Bau von Toiletten. Neben den Fäkalien unzähliger Expeditionen liegen auf dem Berg aber auch noch einige Leichen.

Umweltschützer suchen eine Lösung für ein dringendes Problem auf dem Mount Everest: Sie fordern den Bau von Toiletten auf dem höchsten Berg der Welt. Menschliche Exkremente würden auf dem Mount Everest zunehmend zum Problem, sagte Phinjo Sherpa von der Umweltorganisation Eco Himal. Obwohl manche Expeditionen tragbare Toilettenkanister mitbrächten, hätten Träger bei einem dringenden Bedürfnis meist keine andere Möglichkeit, als sich hinter die nächste Schneewehe zu hocken.

Der 8848 Meter hohe Berg ist fünf Jahrzehnte nach seiner Erstbesteigung übersät mit dem Müll früherer Expeditionen, darunter Fäkalien und sogar Leichen, die unter den extremen Wetterbedingungen in eisiger Höhe kaum verwesen. Die Umweltschutzorganisation Eco Everest Expedition hat seit 2008 insgesamt bereits mehr als 13 Tonnen Müll, 400 Kilo Exkremente und vier Leichen von dem Berg geholt.

Erstmals hatten Edmund Hillary und Tenzing Norgay den Mount Everest 1953 bezwungen. Seitdem haben rund 3000 Menschen die Spitze des Berges erklommen, darunter ein 76-Jähriger und ein 13 Jahre alter Junge.

mad/AFP AFP

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