HOME

Nach Tod von Hamburger Grundschülerin: Behörden suchen Quelle des Ehec-Erregers

Nach dem Tod einer sechsjährigen Schülerin durch einen Ehec-Erreger sind die Behörden auf der Suche nach der Infektionsquelle.

Nach dem Tod eines sechsjährigen Mädchens in Hamburg, infolge einer Infektion mit einem Ehec-Erreger, werden mit Hochdruck Lebensmittel untersucht. Bislang gab es jedoch kein Ergebnis. Die Untersuchungen werden fortgesetzt. Bei dem Tod der Erstklässlerin handelt es sich nach Behördenangaben um einen Einzelfall. Es gibt keine weiteren Krankheitsfälle im Umfeld der Familie, hieß es.

Laut dem Robert-Koch-Institut erkranken jedes Jahr etwa 800 bis 1200 Menschen an dem aggresiven Lebensmittelkeim in Deutschland. Im vergangenen Frühsommer gab es allerdings einen besonders schweren Ehec-Ausbruch mit 53 Todesfällen, dessen Ursprungsort ein norddeutscher Sprossenhersteller war.

ono/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel