HOME

Falscher Alarm: Entführungs-Missverständnis nach Boeing-Notlandung in Wien

Ein Flugzeug von Turkish Airlines musste auf dem Weg von Frankfurt nach Istanbul notlanden. Am Flughafen in Wien dann Aufregung und Blaulicht: Die Polizei glaubte, die Boeing sei entführt worden.

Eine Boeing 737 wie diese der Turkisch Airlines musste auf dem Weg von Frankfurt nach Istanbul in Wien notlanden

Eine Boeing 737 wie diese der Turkisch Airlines musste auf dem Weg von Frankfurt nach Istanbul in Wien notlanden

Eine Boeing 737 wie diese der Turkish Airlines musste auf dem Weg von Frankfurt nach Istanbul in Wien notlanden - und hat dort für großen Aufruhr gesorgt. Wie das Online-Portal von Austrianwings berichtet, hatten die Piloten eine Entführung gemeldet.

Nach der Notlandung in Wien wurde die Boeing demnach von Fahrzeugen mit Blaulicht umringt. "Es gab einen Alarmstart unserer Einsatzbereitschaft auf Grund fehlenden Funkkontaktes mit der türkischen Maschine", sagte Michael Bauer vom österreichischen Bundesheer. Das Bundesheer hatte die Boeing begleitet.

Falscher Alarm

Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums war es während des gesamten Manövers nicht möglich, Funkkontakt mit den Piloten des Flugzeuges herzustellen. Dann hatten die Piloten das Alarmsignal für eine Entführung ausgelöst - später dann jedoch auf den Alarm "Luftnotlage" gewechselt.

Ein Flughafen-Sprecher erklärte, dass es sich trotz des gesendeten sogenannten Squawk-Codes nicht um eine Entführung gehandelt habe: "Tatsächlich war es zu einem Druckabfall gekommen, bei dem auch die Sauerstoffmasken ausgelöst wurden."

Die Landung in Wien verlieg dann ohne Probleme; Passagiere und Crew blieben unverletzt.

jen