Philippinen Furcht vor Tropensturm "Utor"


Die Philippinen kommen nicht zur Ruhe. Südlich von Manila hat sich ein weiterer gewaltiger Tropensturm gebildet, der Kurs auf die Küste nimmt. Ein Gipfeltreffen der Asean-Staaten wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Nach vier schweren Taifunen und Wirbelstürmen in diesem Jahr müssen sich die Philippinen auf ein neues Unwetter gefasst machen: Tropensturm "Utor" hat Kurs auf die Region rund 585 Kilometer südlich von Manila genommen. Meteorologen fürchten, dass das Tief mit Windgeschwindigkeiten von rund 85 Kilometern in der Stunde noch vor Erreichen der Küste zu einem Taifun hochgestuft werden und die Ferieninsel am Samstag direkt treffen könnte.

ASEAN-Gipfel abgesagt

Gefährdet ist unter anderem die Insel Cebu. Dort sagten die Veranstalter den Anfang kommender Woche geplanten Gipfel der ASEAN- Länder ab. Das Treffen, das an diesem Sonntag beginnen sollte, werde im Januar nachgeholt, teilten das Organisationskomitee am Freitag auf der Insel Cebu mit. Zu dem Gipfel, bei dem es um engere Wirtschaftszusammenarbeit und Terrorbekämpfung gehen sollte, wurden die Staats- und Regierungschefs der zehn ASEAN-Staaten sowie aus Japan, China, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland erwartet.

Die Philippinen waren erst vor einer Woche von Taifun "Durian" heimgesucht worden. Die gewaltigen Niederschläge hatten am Vulkan Mayon eine Katastrophe ausgelöst: Gewaltige Erdrutsche begruben mehrere Dörfer unter sich. Mehr als 1000 Menschen kamen dabei ums Leben. Zehntausende wurden in mehreren Provinzen obdachlos.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker