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Regionalzug im Allgäu: Polizei ermittelt nach tödlichem Schusswechsel

Nach der blutigen Auseinandersetzung bei einer Polizeikontrolle in einer Regionalbahn im Allgäu sind noch viele Fragen offen: Wo ist die Dienstwaffe eines Beamten? Und wer schoss wann auf wen?

Polizisten durchsuchen den abgesperrten Bahnhof von Kempten

Polizisten durchsuchen den abgesperrten Bahnhof von Kempten

Ein Toter, drei Schwerverletzte und 400 geschockte Fahrgäste - nach der Schießerei in einer Regionalbahn im Allgäu sind die genauen Hintergründe noch immer unklar. "Die Ermittlungen gehen weiter", erklärte Kemptens Leitender Oberstaatsanwalt Herbert Pollert am Samstag. Zu Details - etwa dem Verlust einer Dienstwaffe eines Bundespolizisten - wollte er sich nicht äußern.

Alle drei Verletzten seien außer Lebensgefahr. Da auch ein Beamter des Landeskriminalamtes (LKA) an dem Schusswechsel beteiligt war, wurde das Polizeipräsidium München mit der Bearbeitung beauftragt. Die Bahnstrecke zwischen Kempten und Kaufbeuren war auch am Samstag zeitweise wegen der Spurensicherung gesperrt.

Plötzlich fielen mehrere Schüsse

Am Freitagnachmittag hatte es bei einer Routinekontrolle im voll besetzten Regionalzug "Alex" eine blutige Auseinandersetzung zwischen Polizisten und mutmaßlichen Straftätern gegeben. Zwei Bundespolizisten war aufgefallen, dass ein Passagier zur Fahndung ausgeschrieben war. Gegen den 20-Jährigen lag ein Haftbefehl zur Vollstreckung einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten wegen räuberischen Diebstahls vor.

Es kam zu einer Schlägerei, in deren Folge einer der Beamten seine Dienstwaffe verlor und plötzlich mehrere Schüsse fielen. "Durch wen und in welche Richtung geschossen wurde, ist noch Gegenstand der Ermittlungen", sagte am Freitagabend ein Polizeisprecher. Ein 44-jähriger Bundespolizist erlitt einen Beinschuss und musste operiert werden, sein Kollege wurde durch einen Hieb auf den Kopf schwer verletzt. Ein zufällig anwesender LKA-Beamter hörte die Schüsse und eilte zu dem Abteil. Er schoss mehrmals auf die Täter.

Panik im Zug

In dem Regionalzug kam es nach Zeugenaussagen zu panikartigen Situationen. Ein Zugbegleiter forderte die Fahrgäste über Lautsprecher auf, sich im hinteren Zugteil in Sicherheit zu bringen, wie ein Augenzeuge der "Allgäuer Zeitung" sagte. Bei Günzach zog jemand die Notbremse. Einige Passagiere flüchteten in einen nahe gelegenen Wald, offenbar sprangen auch die Täter aus dem Zug.

Die Leiche des 20-Jährigen wurde an den Gleisen gefunden. "Es ist gut möglich, dass die beiden Täter noch beim Rollen des Zuges herausgesprungen sind", sagte der Polizeisprecher. Der zweite Täter wurde schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Die Ermittler stellten zwei Waffen sicher, darunter die des Bundespolizisten.

be/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?