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Sierra Leone: Leitender Virologe selbst mit Ebola infiziert

Mehr als 600 Menschen sind nach dem aktuellen Ebola-Ausbruch gestorben, ein Drittel davon in Sierra Leone. Tragisch: Der medizinische Leiter im Kampf gegen das Virus hat sich nun selbst infiziert.

Sheik Umar Khan kämpft gegen das Ebola-Virus - und ist nun selbst infiziert

Sheik Umar Khan kämpft gegen das Ebola-Virus - und ist nun selbst infiziert

In Afrika breitet sich das Ebola-Virus weiter aus. Nun hat sich auch Sheik Umar Khan, der medizinische Leiter im Kampf gegen Ebola in Sierra Leone, mit dem Virus infiziert. #link;Head-doctor-fighting-Ebola-outbreak-in-Sierra-Leone-contracts-the-deadly-virus;Wie der Telegraph berichtet#, sei er positiv getestet worden und werde aktuell im Krankenhaus in Kailahun behandelt.

Dem Sender BBC sagte der Minister, er werde alles in seiner Macht Stehende zu tun, "damit er überlebt". Er bezeichnete den 39-jährigen Virologen als einen "Nationalhelden" des westafrikanischen Landes.

Ebola ist hoch ansteckend; ein Gegenmittel oder wirksamen Impfstoff gibt es nicht. #link;http://www.stern.de/gesundheit/toedliche-seuche-ebola-hat-westafrika-fest-im-griff-2124388.html; Das Virus ist in Sierra Leone, Guinea und Liberia ausgebrochen.# Gegen die Krankheit gibt es keine Impfung und kein Heilmittel. In 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Bislang sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO 632 Menschen an Ebola gestorben, davon 206 in Sierra Leone.

jen
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