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Skandalbuch: Strauss-Kahn klagt erfolgreich gegen Ex-Liebhaberin

Das Skandalbuch einer Ex-Liebhaberin von Dominique Strauss-Kahn wird nicht verboten. Autorin und Verlag müssen dem früheren IWF-Chef jedoch Schadenersatz zahlen - und dem Werk eine Erklärung beilegen.

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat im juristischen Kampf gegen das Buch einer ehemaligen Liebhaberin einen Teilerfolg errungen. Der Erzählung von Marcela Iacub muss nach einer Gerichtsentscheidung vom Dienstagabend ein Hinweis auf Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht beigefügt werden. Zudem sollen Autorin und Verlag zusammen 50 000 Euro Schadensersatz an den in mehrere Sex-Affären verstrickten Strauss-Kahn zahlen.

Das von dem 63-Jährigen erhoffte Verkaufsverbot für das Buch verhängte das Pariser Gericht allerdings nicht. Es sollte nach ursprünglichen Verlagsplänen von diesem Mittwoch an in den Läden liegen.

In dem 128-seitigen Buch "Belle et Bête" (je nach Lesart "Schöne und Biest" oder "Schön und Dumm") hat die Autorin nach eigenen Angaben eine mehrmonatige Beziehung zu Strauss-Kahn verarbeitet. Dabei beschreibt sie den früheren Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) als chauvinistisches, vulgäres und unsensibles Mischwesen aus Mensch und Schwein.

"Verabscheuungswürdig und erlogen"

Das Werk Iacubs sei "verabscheuungswürdig und erlogen", sagte Strauss-Kahn vor Gericht. Der Autorin sei es dabei allein um finanziellen Profit gegangen. Offensichtlich habe sie sich keinerlei Gedanken gemacht, was dieses Buch für sein Leben, das seiner Familie und seiner Kinder bedeuten könne.

Die von Strauss-Kahn nicht dementierte Affäre soll nach Angaben der 1964 in Argentinien geborenen Iacub von Januar bis August vergangenen Jahres gedauert haben. Der Franzose hatte damals noch mit Vergewaltigungsvorwürfen eines New Yorker Zimmermädchens zu kämpfen. Diese Affäre wurde erst Ende 2012 mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt. Ein Anklageverfahren wegen der Teilnahme an illegalen Sex-Partys läuft allerdings noch. Strauss-Kahn sei ein Schwein, ihrer Meinung nach jedoch kein Vergewaltiger und nicht einmal böse, meinte die Autorin in einem Interview des "Nouvel Observateur" zu den Vorwürfen.

Das Nachrichtenmagazin wurde am Dienstagabend ebenfalls in dem Fall verurteilt. Es soll Schadensersatz in Höhe von 25 000 Euro zahlen und auf einer der nächsten Titelseiten eine halbseitige Erklärung zum Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht drucken. Der "Nouvel Observateur" hatte in der Vorwoche neben dem großes Interview mit Iacub auch Passagen aus dem Buch veröffentlicht.

"Das ist zweifelsohne eine exzellente Entscheidung für Dominique Strauss-Kahn und darüber hinaus (...) für den Schutz der Privatsphäre", kommentierte ein Anwalt des Franzosen am Dienstagabend vor TV-Kameras das Urteil. Vor Gericht hatte sein Mandant gefordert, dem Treiben von Verlegern und Journalist en ein Ende zu bereiten, die bereit seien, alles zu tun, um Geld zu machen.

kmi/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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