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Pädophiler Stephen N.: Der grausame Mord an der 13-jährigen Lucy McHugh

"Ein gnadenloser Angriff auf ein Kind nach Monaten der sexuellen Ausbeutung", beschreibt die Richterin den pädophilen Mord. Nun muss Stephan N. für mindestens 33 Jahre ins Gefängnis. Hätte das grausame Verbrechen verhindert werden können?

Southampton: Pädophiler Stephen Nicholson – Der grausame Mord an der 13-Jährigen Lucy McHugh

Urteil im britischen Southampton: Stephen N. muss wegen Vergewaltigung und Mordes an der 13-jährigen Lucy McHugh ins Gefängnis.

"Es war ein gnadenloser Angriff auf ein Kind nach Monaten der sexuellen Ausbeutung." – Richterin May

Während er im Haus ihrer Familie zur Miete wohnt, missbraucht der 25-Jährige wiederholt das zu diesem Zeitpunkt noch 12-jährige Mädchen. Als sie damit droht, ihrer Mutter von dem Missbrauch zu erzählen, lockt der 25-Jährige die Schülerin in ein Waldstück.

27 Messerstichen in Brust und Hals

Dort tötet er die 13-Jährige mit 27 Messerstichen in Brust und Hals. Staatsanwalt William Mousley beschreibt den Mord als "Exekution". DNA-Spuren an der Kleidung des Opfers führen die Ermittler auf die Spur von Stephen N.

Nach einem vierwöchigen Prozess folgt nun das Urteil: mindestens 33 Jahre Haft.

"Ich bin froh über das Urteil, am Ende des Tages sitzt er lebenslang. Bis er Reue zeigt, wird er niemals frei kommen." – Andy McHugh, Vater des Opfers

Versagen der Behörden?

Während des Prozesses kommt ans Licht, dass Lucys Lehrer ihretwegen mehrfach Bedenken beim Jugendamt anmelden. Doch die Behörde ergreift keinerlei Maßnahmen. Inzwischen hat die Stadt eine interne Untersuchung angeordnet – auch damit man sich in Zukunft nicht die Frage stellen muss, ob solch ein schreckliches Verbrechen hätte verhindert werden können.