Ausbeutung

Artikel zu: Ausbeutung

Mohamed Al-Fayed

Frühere Angestellte werfen Al-Fayed-Brüdern System sexueller Ausbeutung vor

Mehrere Frauen werfen dem 2023 verstorbenen Ex-Eigentümer des Londoner Luxuskaufhauses Harrods, Mohamed Al-Fayed, und seinem Bruder Salah vor, ein organisiertes System sexueller Ausbeutung betrieben zu haben. Wie aus einer Recherche der Nachrichtenagentur AFP hervorgeht, ermittelt die französische Justiz zu möglichem Menschenhandel. Die Anwältin Eva Joly, die zwei Betroffene vertritt, verglich die Strukturen der Al-Fayeds mit denen des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. 
Gucci-Geschäft

Italien: 13 Luxusmarken wegen Ausbeutung bei Zulieferern im Visier der Justiz

Gucci, Prada, Versace und zehn weitere Luxusmarken sind in Italien im Rahmen von Ermittlungen zu ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen bei Zulieferbetrieben ins Visier der Justiz geraten. Der Mailänder Staatsanwalt Paolo Storari verlangte in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an die 13 Luxusfirmen nähere Auskünfte zu den mutmaßlichen Verstößen. Offiziell ermittelt wird gegen sie bisher noch nicht.
Ölplattform im Ölfeld Johan Sverdrup in der Nordsee

Gericht in Norwegen erklärt drei Ölförderlizenzen für ungültig

Ein Berufungsgericht in Norwegen hat einer Klage von Umweltschützern stattgegeben und die Lizenzen zur Ausbeutung von drei Ölfeldern in der Nordsee für ungültig erklärt. "Die Auswirkungen auf das Klima und die Emissionen durch das Verbrennen (des Öls und Gases aus den Feldern) wurden nicht ausreichend untersucht oder bewertet", erklärte das Gericht am Freitag und folgte damit einem ersten Urteil von 2024.
Polizeifahrzeug

Kinder zum Kauf angeboten: Menschenhandel laut BKA mit neuem Negativrekord

In zwei Fällen wurden sogar Kinder zum Kauf angeboten: Menschenhandel und Ausbeutung haben in Deutschland einen neuen Negativrekord erreicht, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Donnerstag in Wiesbaden über die Zahl der Ermittlungsverfahren des Jahres 2024 berichtete. Demnach wurden vergangenes Jahr 576 Ermittlungsverfahren abgeschlossen und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Erfassung im Jahr 2000. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies einen Anstieg um mehr als dreizehn Prozent.