HOME

Exorzismus in den USA: Das Dämonenhaus von Indiana

Die USA rätseln über ein Horrorhaus: Eine Mutter und ihre Kinder wurden dort von Dämonen gepeinigt. Vermutlich nur Wahnvorstellungen, doch Polizisten und Sozialarbeiter bezeugen das Wüten der Geister.

Latoya Ammons und ihre Kinder wurden angeblich von Dämonen heimgesucht. Sie durchlitten alles, was man aus Horrorfilmen so kennt: Dämonische Stimmen, besessene Kinder, die durch die Luft schweben etc. In ihrem Keller sei das Tor zur Hölle, glaubte Latoya Ammons. Solche Gespenstergeschichten gibt es immer wieder, die Behörden hielten die Frau für eine Verrückte und schickten Beamte, um nach dem Rechten zu sehen.

Polizeioffizier Charles Austin sollte den Fall aufklären. Zuerst war der 36jährige skeptisch. "Das war die ja wildeste Geschichte, die ich je gehört hatte." Aber durch seine Erlebnisse im Horrorhaus wurde er bekehrt. Auf seinen Polizeifotos erschienen später die Umrisse unheimlicher Gestalten, auf den Aufnahmen verschwand der Ton, stattdessen hörte er Geisterstimmen. Nun sagt er: "Jetzt glaube ich an Dämonen."

Und nicht nur der Polizist, zahlreiche Zeugen bestätigen die unglaubliche Geschichte wie der "The Indianapolis Star" berichtete.

Kinder schweben durch die Luft

Das Drama begann, als Latoya Ammons mit ihrer Familie das heruntergekommen Haus im Jahr 2011 bezog. Die Carolina Street in Gary hat keinen besonders guten Ruf, die Einwohner fürchten die Gewalt auf den Straßen. Nur Latoya Ammons ängstigten die Geschehnisse in ihrem Haus bald mehr. Der erste Vorfall ereignete sich im Dezember. Plötzlich waren alle Scheiben von außen mit schwarzen Fliegen bedeckt, trotz der frostigen Temperaturen. "Das ist nicht normal," sagte Ammons Mutter, Rosa Campbell, der Zeitung. "Wir haben die Biester getötet und getötet und getötet - aber es wurden nur noch mehr."

Kurz darauf hörten die Frauen nachts Schritte im Keller und Türen, die quietschten, aber sie entdeckten nie einen Menschen. Morgens stießen sie auf feuchte Fußabdrücke auf dem Teppich.

Im März 2012 darauf griffen die unheimlichen Mächte nach den Kindern. Mutter und Großmutter mussten mit ansehen, wie die 12-Jährige Tochter in ihrem Zimmer über dem Bett schwebte. Mit Gebeten setzten die Frauen dem Spuk ein Ende. Vorerst. Angeblich wurden die Kinder danach regelmäßig von Dämonen heimgesucht. Dann traten die Augäpfel aus den Gesichtern der Kinder heraus, sie sprachen gehässig mit fremden Stimmen und lächelten dabei diabolisch. In ihrer Not suchten die Ammons eine Hellseherin auf, die ihnen erklärte, ihr Haus sei von 200 Dämonen besessen.

Glauben Sie an Dämonen?

Jugendamt schaltet sich ein

Damals erfuhr auch das Jugendamt von den Vorkommnissen bei den Ammons. Zuerst hielt die Behörde die Mutter für eine Spinnerin, die ihre Kinder vernachlässige. Am Ende umfasste die Dämonen-Akte der Behörde allerdings 800 Seiten. Wer auch immer zu der Familie geschickt wurde, berichtete von unerklärlichen Erlebnissen.

Auch Hausarzt Dr. Geoffrey Onyeukwu wurde Zeuge der Besessenheit. "So etwas hatte ich noch nie erlebt", sagte er. "Ich war vor Angst wie gelähmt, als ich den Raum betrat." Der Sohn der Familie beschimpfte und bedrohte ihn mit einer dämonischen Stimme. Der Arzt lies ihn ins Krankenhaus bringen, dort wurde der Junge plötzlich von unsichtbaren Mächten gegen die Wand geschleudert. Mit dem Rücken zur Wand krabbelte er wie eine Spinne an ihr empor, kroch weiter über die Decke, bis er mit einem Salto auf dem Boden landete und ohnmächtig wurde.

In den Monaten darauf erlebten Krankenschwestern, Polizisten und Sozialarbeiter immer neue dämonische Vorkommnisse. Lange Zeit lehnte die Kirche einen Exorzismus rigoros ab, erst nach den Zeugenaussagen wurde dem örtlichen Pfarrer die Austreibung doch erlaubt.

Mit mehreren Ritualen, bei denen auch Polizisten assistierten, versuchte er, den Dämon zu bannen. Dabei soll es zugegangen sein wie in einem Horrorfilm. Alle Anwesenden, darunter auch Sozialarbeiter, spürten die dämonische Präsenz im Keller des Hauses. Einige überfielen Schmerzattacken, so dass sie die rituellen Worte nicht mehr weiter sprechen konnten und sie flüchten mussten.

Doch am Ende war der Dämon vertrieben. "Keine dämonische Präsenz oder böse Geister mehr in dem Haus", schrieb die Mitarbeiterin des Jugendamtes, Christina Olejnik, erleichtert in die Akte.

Doch im Netz lebt das Horrorhaus jetzt erst richtig auf, nachdem die Seite "Daily Mail" Bilder und Tondokumente mit dem Exorxismus aus dem Horrorkeller veröffentlichte.

Die Familie hat das Haus inzwischen verlassen. In der Stadt ist man sich uneins über das Vorgefallene. Viele glauben, die Mutter habe unter Wahnvorstellungen gelitten. Sozialarbeiter vermuten, die Kinder könnten das ganze Spektakel inszeniert haben. Auch der Besitzer ist von der Geisterhaustheorie nicht überzeugt. Kein Mieter, der das Haus vorher oder nachher bewohnt hat, hätte je Gespenster gesehen, sagte er der Zeitung.

Was bleibt, ist die ungewöhnlich hohe Anzahl an Zeugen für die Vorkommnisse.

Gernot Kramper
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(