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Wer hat sich hier daneben benommen?: Arzt wirft Patientin aus Notfallpraxis - nun ermittelt die Polizei

In Florida ermittelt die Polizei gegen einen Arzt, nachdem er eine Patientin aus seiner Praxis rausgeworfen hat. Sie beschuldigt ihn, ein Grobian zu sein. Und er wirft ihr vor, seinem Personal Gewalt angedroht zu haben. Aber wer hat nun Recht?

In Florida wurde eine Patientin von einem Arzt unsanft aus seiner Praxis gebeten

In Florida wurde eine Patientin von einem Arzt unsanft aus seiner Praxis gebeten

Am vergangenen Montag fühlte sich Jessica Stipe alles andere als wohl. Ihr war übel und sie litt unter Bauchschmerzen. Und so machte die US-Amerikanerin in der Gainesville After-Hours-Klinik für 18.30 Uhr einen Termin aus und ging zum Arzt. Über das, was in der Praxis an diesem Abend geschah, gibt es zwei verschiedene Versionen.

In einem Post auf Facebook behauptet Stipe, sie habe über eine Stunde warten müssen, ohne dass der behandelnde Arzt sich um sie gekümmert hätte. "Alles was sie taten, war, mich in einen Becher pinkeln zu lassen, um zu sehen, ob ich schwanger bin. Und ich weiß, dass ich es nicht bin", so die Frau aus Florida. Daher habe sie ihr Geld zurückverlangt, das sie für den Empfang bei dem Doktor habe zahlen müssen. Auf diese Forderung habe der Arzt jedoch mit einem Wutausbruch reagiert.

"Holen Sie sich Ihr Geld und raus!"

Stipes Tochter hielt diesen mit ihrem Smartphone auf Video fest. Darauf ist zu sehen, wie Dr. Peter Gallogly, die Patientin grob anfährt. "Verarschen sie mich?", fragt er, als sie ihn auf die noch nicht vorliegenden Ergebnisse des Urintests anspricht. "Denken sie, das dauert nur drei Sekunden? Ich habe hier noch sieben Leute sitzen."

"Ich weiß nicht, wie lange das dauert", erwidert Stipe. "Wollen Sie, noch untersucht werden oder nicht?", fragt der Arzt zurück. "Ich will nur noch nach Hause und in mein Bett", antwortet sie. "Gut, dann raus mit Ihnen! Holen Sie sich Ihr Geld und raus!" Als Stipe ihm vorwirft, respektlos zu sein, wird Gallogly laut. "Verlassen Sie meine Praxis", fordert er sie ungeduldig auf und bringt sie und ihre Tochter zur Tür. 

Das Mädchen filmt den Rauswurf. Als Gallogly merkt, dass er aufgenommen wird, schnappt er sich das Handy.


Arzt erzählt seine Version 

Das Smartphone bekamen die beiden später offenbar zurück. Denn am Morgen nach ihrem Klinikbesuch, veröffentlichte die rausgeworfene Patientin das Video auf Facebook.

Doch Gallogly möchte ihre Darstellung des Konflikts so nicht dastehen lassen. Auch er bezog auf Facebook Stellung. Das Video zeige nur die letzten Momente eines Streits, der über eine Stunde gedauert hätte. Stipe sei in dieser Zeit aggressiv gegenüber dem Personal gewesen, habe die Angestellten beschimpft und sogar mit Gewalt gedroht. Und sogar als sie ihr Geld zurückbekommen habe, wollte sie die Praxis nicht verlassen. "Am Ende habe ich bedauerlicherweise meine Beherrschung verloren und mit den Frauen auf eine höchst unprofessionelle Art und Weise gesprochen", schrieb Gallogly auf der Seite der Klinik. Sein Verhalten sei zwar nicht zu entschuldigen, doch es sei bloß die Reaktion auf eine unnötige Provokation. 

Nun ermittelt die Polizei, um zu klären, wer sich an diesem Abend daneben benommen hat.


ivi
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(