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29-jähriger Schotte spurlos verschwunden: Sie feierten Junggesellenabschied auf der Reeperbahn. Es endete in einem Drama.

Eine Kneipentour von 18 Schotten in Hamburg endet tragisch. Ein Teilnehmer verschwindet spurlos in einem Lokal – Familie und Freunde sind verzweifelt und suchen Liam Colgan.

Vermisster Schotte: Liam Colgan - Chronik eines mysteriösen Verschwindens

Es sollte ein feucht-fröhlicher Abend in Hamburgs Vergnügungsviertel St. Pauli werden – doch er endete mit einem Drama und purer Verzweiflung.

Am vergangenen Freitag macht sich der 29-jährige Liam Colgan, ein früherer Postmitarbeiter aus der Stadt Inverness im Nordosten Schottlands, zusammen mit 17 Freunden und Verwandten auf nach Hamburg. Sein Bruder Eamonn Colgan will in drei Wochen seine Verlobte Susan heiraten. Die Gruppe hat vor, es noch einmal krachen lassen, Liam hat den Trip in die Hansestadt organisiert. Der Hamburger Kiez mit seinen unzähligen Bars, Discos und Nachtclubs scheint den Freunden der richtige Ort für ihren Junggesellenabschied. Flüge von Schottland in die Hansestadt sind in der Regel günstig, die Unterkunft, nach Angaben des "Hamburger Abendblattes" ein Hostel in der Nähe des Hauptbahnhofs, ist es auch.

Junggesellenabschied in Hamburg endet im Drama

Am Freitagabend schlendert die Gruppe über die Straßen in Hamburgs weltbekanntem Rotlichtviertel, die Stimmung ist ausgelassen, der Alkohol fließt. Die Kneipentour führt den Junggesellenabschied irgendwann in den "Hamborger Veermaster", ein Traditionslokal am westlichen Ende der Reeperbahn. In der Nacht zu Samstag, gegen 1.30 Uhr sehen seine Freunde Liam dort zum letzten Mal. Auf St. Pauli den Anschluss an die Begleiter zu verlieren, das kann schon mal passieren, zumal im angetrunkenen Zustand.

Doch Alan Pearson, einer der Mitreisenden, legt sich im Gespräch mit der BBC fest: "Das ist überhaupt nicht Liams Art, einfach so zu verschwinden. So etwas ist vorher noch nie passiert." Die Gruppe beginnt daher noch in der Nacht, in den Straßen rund um die Reeperbahn nach dem 29-Jährigen zu suchen – ohne Erfolg. "Als er nicht zu den Aktivitäten kam, die er am Samstagnachmittag geplant hatte, wussten wir, dass etwas nicht stimmte", so Pearson. 

Die Schotten entscheiden sich schließlich dafür, die Hamburger Polizei einzuschalten. Die Beamten nehmen den Fall sofort ernst, setzen unter anderem Spürhunde ein und werten Videoaufnahmen aus. Die Ermittlungen laufen jedoch ins Leere. "Der Vermisste hat keine Bezugspunkte in Hamburg und war alkoholisiert. Angesichts der niedrigen Temperaturen können wir nicht ausschließen, dass dem Mann etwas zugestoßen ist", sagt eine Sprecherin dem stern. Dass Liam nach Schottland zurückflog, ist laut Polizei ausgeschlossen. Der nächste Schritt der Beamten ist jetzt eine offizielle Öffentlichkeitsfahndung.

Freunde suchen nach Liam Colgan

Auch die Freunde von Liam Colgan werden nach dessen Verschwinden aktiv. Sie richten eine Facebook-Seite mit dem Titel "Help find Liam Colgan" ein, verbreiten dort einen verzweifelten Aufruf, der tausendfach geteilt wird. "Wenn Sie etwas wissen oder Liam Samstag früh nach ein Uhr morgens gesehen haben, kontaktieren Sie uns bitte", heißt es dort in Englisch und Deutsch.


Zudem hängen Sie in Hamburg Plakate mit dem Foto ihres Freundes auf und organisieren die Präsenz des Vermisstenfalls in deutschen und britischen Medien. Sogar das Außenministerium in London ist inzwischen involviert und kündigt im "Guardian" Unterstützung für die Familie an. Bislang bleibt all dies jedoch ohne erleichterndes Ergebnis.

Vier Angehörige wollen nun vorerst in Hamburg bleiben, um die Suche nach dem 29-Jährigen fortzusetzen. Auf der Crowdfunding-Plattform "Gofundme" wird um Spenden für den ungeplanten Aufenthalt gebeten. "Familie und Freunde sind in großer Sorge um die Sicherheit Liams", schreibt ein Bekannter.

Vermisster Schotte: Liam Colgan - Chronik eines mysteriösen Verschwindens

Polizei richtet Hotline ein

Der Fall erinnert fast unweigerlich an den HSV-Manager Timo K. Er wurde vor über einem Jahr nach einer Firmenfeier, ebenfalls im Stadtteil St. Pauli, als vermisst gemeldet. Mehr als zwei Monate später fand man seine Leiche im Hamburger Hafen in der Elbe treibend.

Der Bräutigam in spe hofft auf bessere Nachrichten, er schilderte dem "Guardian" seine Verzweiflung: "Wir warten auf positive Neuigkeiten." Und er appelliert an die Hamburger. "Wenn Sie ihn gesehen haben, kontaktieren Sie die Polizei. Ich glaube nicht, dass Liam freiwillig verschwunden ist und hoffe, dass es ihm gut geht."

Die für den 2. März geplante Hochzeit ist angesichts des Dramas beim Junggesellenabschied in Hamburg vollständig in den Hintergrund gerückt.

Liam Colgan wird in Hamburg vermisst

Liam Colgan wird in Hamburg vermisst

Als Liam Colgan in der Nacht zu Samstag gegen 1.30 Uhr spurlos verschwand, trug er eine blaue Jeans, eine braune Jacke und einen Strohhut. Der Vermisste wird als schlank, 1,80 bis 1,85 Meter groß beschrieben und hat rötliche, kurz rasierte Haare sowie einen Dreitagebart. Die Hamburger Polizei nimmt Hinweise auf seinen Aufenthaltsort unter der Telefonnummer (040) 428656789 entgegen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.