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Spott und Häme auf Twitter: Böhmermann macht sich über Kölner OB lustig - und das Netz macht mit

Jan Böhmermann kommentiert die nicht ganz glücklich formulierten Verhaltenstipps für junge Mädchen von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker in seiner gewohnten Art. Er soll nicht der einzige Spötter bleiben.

Jan Böhmermann machte sich im Netz über die Verhaltensregeln von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker lustig

Jan Böhmermann machte sich im Netz über die Verhaltensregeln von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker lustig

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist noch nicht lange im Amt, da findet sie sich schon im Auge des ersten Shitstorms wieder. Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln will sie mit Verhaltensregeln jungen Mädchen und Frauen helfen und rät, "eine Armlänge" Abstand zu Fremden zu halten. Dass das angesichts des Ausmaßes der Attacken an Silvester nicht wirklich glücklich formuliert und Kritik wie auch Spott und Häme vorprogrammiert waren, hätte Frau Reker sich durchaus denken können.

Auf Twitter etablierte sich der Hashtag #EineArmlaenge jedenfalls rasant. Naivität war noch einer der netteren Vorwürfe gegen die Oberbürgermeisterin im Netz. Satiriker Jan Böhmermann legte direkt los uns stellte in seiner gewohnten Art überzogene Fragen in den Raum:


Dann schickte der Moderator einen Aufruf an alle Photoshop-Phillips da draußen in die Runde:


Und erhielt prompt Antworten:



Der Moderator war mit seinen Witzen über Rekers Vorschlag nicht allein:


Jede Menge Freizeit-Humoristen arbeiteten sich an der unfreiwilligen Steilvorlage ab:

 

Mal ohne, mal mit Foto:

Manch einer richtete den Blick bereits nach vorne auf den Karneval:


Oder dachte an Til Schweiger:


Natürlich rief das Ganze auch Freunde von Wortspielen auf den Plan:

fin
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(