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Silvesternacht in Köln: Beraterin berichtet von einer Vergewaltigung mit Koitus

Diese Aussage vor dem Untersuchungsausschuss gibt den Silvester-Vorfällen in Köln eine neue Dimension: Laut der Leiterin einer Beratungsstelle, sei es auf dem Bahnhofsvorplatz auch zu einer "vollendeten Vergewaltigung" gekommen.

Silvester Köln vor Dom

Silvester 2015 vor dem Kölner Dom: 650 Sexualübergriffe in der Rheinmetropole

Was hat sich am Silvesterabend noch alles auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz zugetragen? Vor Beginn der Sommerpause des Silvester-Untersuchungsausschusses hat die Leiterin einer Kölner Frauenhilfsstelle ausgesagt, dass sie eine junge Frau betreue, die dort, inmitten der Menschenmenge von einem Mann vergewaltigt worden sein soll. Erst nach Vollendung der Tat habe ein Polizist den Täter von ihr weggerissen.

Die 18-Jährige sei zwar nach dem Missbrauch mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gegangen, wo sie behandelt wurde und eine anonyme Spurensicherung erfolgt sei, doch eine Anzeige bei der Polizei habe sie nicht erstattet - aus Scham. Erst im Januar habe sich die Frau an die Beratungsstelle "Lobby für Mädchen" gewandt, wo sie immer noch betreut wird.

Plötzlich schubsten sie Männer hin- und her

Die Tat soll sich nach Darstellung von Beratungsstellen-Leiterin Frauke Mahr so abgespielt haben: Die 18-Jährige sei mit Freunden auf dem Vorplatz gewesen, doch die Gruppe wurde auseinandergerissen. Plötzlich habe die junge Frau zwischen Männern gestanden, die sie hin- und her geschubst hätten. Schließlich landete sie auf dem Boden und einer der Männer verging sich an ihr. Nachdem ein Polizist den Täter weggerissen hatte, sei sie in Panik geflüchtet. Wer der Beamte gewesen sei und warum er nicht weiter unternommen habe, muss nun geklärt werden.


Die vollendete Vergewaltigung löste bei den Ausschussmitgliedern Entsetzen aus. sagte Simone Brand von der Piraten-Partei. Bei keiner der bisher vorliegenden acht Anzeigen wegen Vergewaltigung ist von einem Koitus die Rede. Erst vor wenigen Tagen wurde eine Zwischenbilanz des Bundeskriminalamt zur Silvesternacht bekannt. Nicht nur für Köln. Deutschlandweit habe insgesamt knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1200 Opfern gegeben. Es seien aber nur 120 Verdächtige ermittelt worden, so die "Süddeutsche Zeitung" und die Sender NDR und WDR.

Da es um Übergriffe in Gruppen ging, seien nach Schätzungen wohl mehr als 2000 Männer an den Taten beteiligt gewesen. Die meisten sollen aus Nordafrika stammen, Syrer seien praktisch nicht beteiligt gewesen.

650 Übergriffe allein in Köln

Bei einigen Straftaten sind mehrere Frauen betroffen gewesen. So komme das BKA auf die Zahl von mehr als 1200 Opfern sexueller Übergriffe: rund 650 in Köln, mehr als 400 in Hamburg sowie weitere in Stuttgart, Düsseldorf und an anderen Orten. Bislang habe es bundesweit nur vier Verurteilungen zu diesen Sexualdelikten gegeben. Laut der BKA-Erhebung hielt sich rund die Hälfte der Tatverdächtigen erst seit kurzer Zeit in Deutschland auf, also weniger als ein Jahr. "Insofern gibt es schon einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Phänomens und der starken Zuwanderung gerade in 2015", sagte BKA-Präsident Holger Münch.

nik/DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.