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stern.de-Aufruf: Murks aus China?

Seit Millionen Puppen und Spielzeugautos aus China als gefährlich oder gesundheitsschädlich zurückgerufen wurden, stehen Waren aus der Volksrepublik unter Generalverdacht. Schildern Sie stern.de Ihre Erfahrungen mit Produkten "Made in China"!

Von Stefan Schmitz

In Zahnpasta aus China wurden Frostschutzmittel gefunden, in Kosmetika Quecksilber, chinesische Autos zerlegen sich bei Crashtests. Und nun der Fall Mattel. Mehr als 18 Millionen Artikel aus chinesischer Herstellung rief das Spielwaren-Unternehmen zurück, weil sie verschluckbare Kleinteile enthalten oder mit bleihaltiger Farbe gestrichen sind. Das löste eine Debatte um die Sicherheit von Importen aus China aus. Tatsächlich stammt fast die Hälfte aller bei der EU-Kommission im vergangenen Jahr gemeldeten fehlerhaften und gefährlichen Produkte aus China.

Die Chinesen halten dagegen: Sie verweisen darauf, dass die Qualität der Waren aus ihrem Land deutlich gestiegen sei – ebenso wie der Umfang der Exporte. Und bei Waren im Wert von fast einer Billion Dollar im Jahr 2006 seien lediglich in seltenen Einzelfällen Probleme aufgetreten. Beide Seiten führen Statistiken und Zahlenkolonnen an. Aber wie sind jenseits aller Grenzwerte und Richtlinien die praktischen Erfahrungen mit den Waren aus China?

Um das herauszufinden, bittet stern.de Sie um Ihre Hilfe. Schreiben Sie uns, wenn Sie begeistert oder frustiert sind über ihre Einkäufe "Made in China"? Haben Sie sich durch die Produkte verletzt oder für wenig Geld gute Qualität bekommen haben? Wir freuen uns auf Ihre Mails.