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Strauss-Kahn wieder umgezogen: Hausarrest im 600-Quadratmeter-Appartement

Luxuriöses Ambiente für den ehemals mächtigsten Banker der Welt: Der wegen versuchter Vergewaltigung angeklagte frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist in New York wieder in eine neue Bleibe gezogen. Die Miete soll 35.000 Euro betragen.

Dominique Strauss-Kahn ist schon wieder umgezogen. Der wegen versuchter Vergewaltigung angeklagte frühere IWF-Chef zog einem Bericht des US-Senders CNN nach in der Nacht zum Donnerstag in ein dreistöckiges Townhaus im Süden von Manhattan. Dort steht Strauss-Kahn zwar weiter unter Hausarrest, lebt allerdings in einem äußerst luxuriösen Ambiente. Die Unterkunft habe ein hauseigenes Kino mit Ledersesseln, ein Fitness- und Wellness-Center, eine Dachterrasse mit Grillvorrichtungen und eine voll ausgestattete Bar im Schlafzimmer.

Der Sender zeigte den ehemals mächtigsten Banker der Welt in Begleitung von Leibwächtern zufriedend lächelnd beim Verlassen seiner vorherigen Übergangsbleibe am Broadway nahe Ground Zero. Das neue Domizil, in dem Strauss-Kahn bis zum Prozess leben wird, liegt nur wenige Straßenblocks entfernt im Stadtteil Tribeca. Nach CNN-Angaben nach verfügt es über eine Wohnfläche von mehr als 600 Quadratmetern, was "DSK" trotz Hausarrests reichlich Bewegungsfreiheit bieten dürfte. Der Wert des Hauses wird demnach auf rund 10 Millionen Euro geschätzt, die monatliche Miete soll etwa 35.000 Euro betragen.

Für die Nachfolge Strauss-Kahns zeichnet sich derweil eine Lösung ab. EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy lobte die Kandidatur der Französin Christine Lagarde für den IWF-Chefposten. "Sie hat große Erfahrung und ist eine Führungspersönlichkeit", sagte Van Rompuy am Donnerstag im französischen Deauville unmittelbar vor Beginn des G8-Gipfels. Europa werde aber bei dem zweitägigen Spitzentreffen kein Lobbying für die französische Wirtschafts- und Finanzministerin machen. Lagarde hatte am Mittwoch offiziell ihre Kandidatur angekündigt.

cjf/DPA / DPA