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Südafrika Holländische Familie berichtet von Entführungsversuch und Schüssen am Kruger-Nationalpark

Safari-Fahrzeuge auf einem Parkplatz im Camp Skukuza, Krüger Nationalpark, Südafrika.
Nach dem Angriff auf die junge Familie, fahnden die lokalen Ermittlungsbehörden weiterhin nach den Tätern (Symbolbild)
© Paul Mayall / Picture Alliance
Beim Kruger-Nationalpark in Südafrika haben zwei Täter offenbar versucht, eine holländische Familie zu entführen. Die 41-jährige Mutter hat das schlimme Ereignis jetzt geschildert.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RTL.de

Eigentlich wollte eine holländische Familie ihren Urlaub in Südafrika genießen und sich einen schönen Tag im Kruger-Nationalpark machen. Doch der endet für alle mit einem großen Schock-Erlebnis. Denn beim Verlassen des Parks werden die Mutter und ihre zwei Kinder von zwei unbekannten Männern bedrängt und beinahe sogar entführt.

"Es war eine unglaublich traumatische Erfahrung für unsere kleine Familie"

Als die Mutter, 41, mit ihren beiden Kindern, 11 und 14, den Park mit dem Auto verlassen will, kommt es nahe dem Numbi-Gate zur großen Katastrophe. Als die Mutter auf einer Landstraße mit ihrem Wagen abbremsen muss und immer langsamer wird, nähern sich dem Wagen zwei Männer, die auch bewaffnet sind. Die Frau reagiert jedoch blitzschnell und fängt an, den Wagen zu beschleunigen. Um die Familie aufzuhalten, feuern die Kriminellen mit Schüssen auf die Autoreifen. Dabei wird auch eine Tochter am Bein verletzt.

Auf ihrer Facebook-Seite schildert die Mutter jetzt den dramatischen Ausflug und will auch andere Parkbesucher warnen. "Benutzt auf keinen Fall das Numbi-Gate! Es wurden zwölf Schüsse auf mein Auto abgegeben und die Kugeln trafen meine 14-jährige Tochter am Bein", so die 41-Jährige. Noch in Südafrika muss ihre Tochter in einem Krankenhaus operiert werden.

Auch wenige Tage nach den Geschehnissen vom 3. Januar hat sich die Familie noch immer nicht ganz erholen können. Auf Facebook schreibt die Mutter von einer "traumatischen Erfahrung für die ganze Familie".

Nationalpark-Betreiber ruft zur Vorsicht auf

Auch der Betreiber des Nationalparks ist über einen solchen Vorfall in unmittelbarer Nähe seiner Freizeitattraktion sehr bestürzt. In einer Mitteilung der "South African National Parks" hat er eine Warnung an alle Besucher ausgesprochen. Es sei absolute Vorsicht bei Fahrten durch kriminelle Hotspot-Gebiete geboten. Aktuell sind die Täter zwar zur Fahndung ausgeschrieben, doch bisher gibt es keine weitere Spur zu ihnen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Familie so schnell wie möglich von diesem Schock erholen kann.

RTL.de/rgä

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