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Nach Skandalen: Thailand verbietet Leihmuttergeschäfte für Ausländer

Nach zwei Skandalen hat Thailand kommerzielle Leihmuttergeschäfte für Ausländer nun endgültig verboten. Wer dort künftig eine Leihmutter in Anspruch nehmen will, muss ganz bestimmte Vorgaben erfüllen.

In der Vergangenheit gerieten Leihmuttergeschäfte in Thailand in die Schlagzeilen. Einmal ging es um das kranke Baby Gammy, das von seinen australischen Eltern bei der Leihmutter zurückgelassen wurde.

In der Vergangenheit gerieten Leihmuttergeschäfte in Thailand in die Schlagzeilen. Einmal ging es um das kranke Baby Gammy, das von seinen australischen Eltern bei der Leihmutter zurückgelassen wurde.

Thailand hat kommerzielle Leihmuttergeschäfte für Ausländer endgültig verboten. Die gesetzgebende Versammlung verabschiedete am Freitag nach lokalen Medienberichten ein entsprechendes Gesetz. Auch gleichgeschlechtlichen Paaren ist damit jeglicher Zugang zu Leihmutterschaft untersagt. Nur verheiratete heterosexuelle Paare mit mindestens einem thailändischen Staatsbürger dürfen mit Leihmüttern arbeiten, wenn diese nicht direkt bezahlt werden, hieß es nach Angaben den Onlinediensts Matichon.

Thailand hat seit dem Putsch im Mai eine vom Militär eingesetzte Regierung und kein gewähltes Parlament. Die thailändischen Gesetze zur Leihmutterschaft waren bislang obskur. Zahlreiche Agenturen nutzten Schlupflöcher, um Eltern aus aller Welt mit Leihmütterangeboten nach Thailand zu locken.

Vorausgegangen waren zwei Skandale, die weltweit Schlagzeilen machten: ein australisches #link;http://www.stern.de/panorama/empoerung-in-australien-eltern-lassen-leihmutter-mit-behindertem-baby-sitzen-2128272.html;Paar ließ "Baby Gammy", einen kranken Zwilling, bei seiner Leihmutter in Thailand zurück# und nahm nur das gesunde Mädchen mit. Ein wohlhabender Japaner zeugte mindestens zehn Babys mit Leihmüttern, um seine Nachkommenschaft zu sichern.

kup/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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