Hassverbrechen

Artikel zu: Hassverbrechen

Angriff auf muslimische Einrichtung in San Diego

Angriff auf Moschee in San Diego mit drei Toten: Polizei geht von Hassverbrechen aus

Nach dem Schusswaffenangriff auf ein muslimisches Zentrum in der südkalifornischen Stadt San Diego mit drei Toten ermittelt die Polizei nach eigenen Angaben wegen eines möglichen Hassverbrechens. Medienberichten zufolge hinterließ einer der beiden mutmaßlichen Angreifer vom Montag einen Abschiedsbrief mit rassistischen Texten. Die beiden jungen Männer im Alter von 17 und 18 Jahren töteten sich selbst nach der Attacke in einem Auto.
Einer der beschädigten Krankenwagen

Brandanschlag auf jüdischen Rettungsdienst in London: Polizei verstärkt Präsenz

Nach einem als antisemitisches Hassverbrechen untersuchten Brandanschlag auf Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in London hat die britische Polizei eine Verstärkung ihrer Präsenz zum Schutz der jüdischen Gemeinde angekündigt. 264 zusätzliche Polizeibeamte sowie "deutlich sichtbare" bewaffnete Streifen würden eingesetzt werden, erklärte der Leiter der Metropolitan Police, Mark Rowley, am Montag. Die Polizei hatte zuvor von einem "Brandanschlag gesprochen, der als antisemitisches Hassverbrechen untersucht" werde.
Hass gegen Muslime?: Mann sticht 26 Mal auf Sechsjährigen ein – Mutter überlebt schwerverletzt

Hass gegen Muslime? Mann sticht 26 Mal auf Sechsjährigen ein – Mutter überlebt schwerverletzt

Sehen Sie in dem Video: Muslimfeindlichkeit? Entsetzen über Messer-Angriff auf Sechsjährigen und seine Mutter.


Der kleine Wadea wurde nur sechs Jahre alt. Der Junge, der mit seinen Eltern rund 60 Kilometer südwestlich von Chicago lebte, ist erstochen worden. Als mutmaßlichen Täter nahm die Polizei den Vermieter der Familie fest.
Laut Ermittlern griff der 71-Jährige das Kind und dessen Mutter am Samstag mit einem Messer an, weil sie Muslime waren und wegen des andauernden Nahostkonflikts zwischen Israel und Palästinensern. 26 Mal habe er auf das Kind eingestochen, hieß es in einer Erklärung des Sheriffs von Will County. Anwohner reagierten entsetzt. "Sechsundzwanzig Mal, wie kann man das einem kleinen Jungen antun?" Die Mutter des Jungen wurde mit mehr als einem Dutzend Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Laut Ahmed Reha, Direktors des Rats für amerikanisch-islamische Beziehungen in Chicago, gelang es der Mutter, die Polizei zu rufen. "Er versuchte, sie zu würgen und sagte: 'Ihr Muslime müsst sterben' und versuchte, sie zu erstechen. Sie ging ins Badezimmer und rief den Notruf. Nach ihren eigenen Worten geschah das alles innerhalb von Sekunden. Als sie wieder herauskam, war auf ihren Sohn bereits 26 Mal eingestochen worden." Der Rat forderte das Ende einer, "islamfeindlichen Rhetorik und des antipalästinensischen Rassismus", der von Politikern, Medien und sozialen Medien verbreitet werde.
FBI-Direktor Christopher Wray hatte auf einer Polizeikonferenz vor möglichen Gewalttaten gewarnt und gemahnt, in einem "verschärften Umfeld" wachsam zu bleiben. US-Präsident Joe Biden sprach der Familie des Jungen sein Beileid aus: "Dieser schreckliche Akt des Hasses hat in Amerika keinen Platz und steht im Widerspruch zu unseren Grundwerten", hieß es in einer Erklärung des US-Präsidenten. Gegen den mutmaßlichen Täter wurde Anklage wegen Hassverbrechen erhoben.