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USA: Lebenserwartung von US-Bürgern sinkt: "Allzu oft hat das vermeidbare Ursachen"

Für ein hochentwickeltes Industrieland ist es äußert ungewöhnlich: Die Lebenserwartung in den USA sinkt. Gründe hierfür sind die hohe Zahl von Drogentoten und eine steigende Suizid-Rate. 

Ein Heroin-Junkie in Philadelphia

Ein Heroin-Junkie in Philadelphia

Getty Images

Der verbreitete Missbrauch von Schmerzmitteln und anderen Drogen sowie eine steigende Suizid-Rate haben in den USA die durchschnittliche Lebenserwartung gesenkt. Die Lebenserwartung habe im Jahr 2017 bei 78,6 Jahren gelegen und damit 0,1 Jahre unter dem Vorjahreswert, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch (Ortszeit) mit. CDC-Direktor Robert Redfield kommentierte die Entwicklung mit großer Sorge und sprach von einem "Weckruf".    

Ein solches Absinken der Lebenserwartung ist für ein hoch entwickeltes Industrieland äußerst ungewöhnlich. "Wir verlieren zu viele Amerikaner in zu jungen Jahren, und allzu oft hat das vermeidbare Ursachen", erklärte Redfield. Im vergangenen Jahr sei die Zahl von Drogen-Überdosen um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Zahl der Suizide habe um 3,7 Prozent zugenommen.    

Lebenserwartung fällt schon seit drei Jahren

Die durchschnittliche Lebenserwartung in den USA war bereits 2015 nach Jahrzehnten des Ansteigens erstmals leicht gesunken. Seitdem sei der Wert um insgesamt 0,3 Jahre gefallen, sagte der Leiter der Sterbestatistik-Abteilung beim CDC, Robert Anderson, der Nachrichtenagentur AFP. Ein derartiger Rückgang sei seit der katastrophalen Spanischen Grippe nach dem Ersten Weltkrieg 1918 nicht mehr verzeichnet worden. "Wir sind ein hoch entwickeltes Land, wir haben viele Ressourcen, und wir sollten eigentlich eine steigende Lebenserwartung haben und keine sinkende", sagte Anderson.     

Opioide auf Rezept: Amerikas Generation der Schmerztablettensüchtigen
Süchtige im South-Market-Vierte in San Francisco, Kalifornien

Süchtige im South-Market-Viertel in San Francisco, Kalifornien. Auch sie sind Opfer der größten Drogenwelle in den USA. Sie begann 1999, ein Ende ist nicht abzusehen.

Die Drogenepidemie in den USA liegt vor allem am immer weiter verbreiteten Missbrauch von Schmerzmitteln wie dem synthetischen Opioid Fentanyl. Auch Heroin spielt eine Rolle. US-Präsident Donald Trump hat den Kampf gegen die Drogenepidemie zur Priorität erklärt.    

Allein zwischen 2016 und 2017 ist die Zahl derer, die an einer Überdosis synthetischer Opioide gestorben sind, um 45 Prozent gestiegen. Zu den prominentesten Opfern zählt der Sänger Prince, der im April 2016 im Alter von 57 Jahren starb. Auch sein Kollege Tom Petty verlor im Oktober 2017 durch eine Überdosis Schmerzmittel sein Leben.     

Die Zahl der Heroin-Toten war im gleichen Zeitraum sieben Mal höher als im Jahr 1999. Nach CDC-Angaben starben in den USA im vergangenen Jahr insgesamt 70.237 Menschen an einer Drogen-Überdosis.    

In diesem Jahr zeichnet sich leichtes Abschwächen der Zahl von Drogen-Toten ab

Eine Studie der US-Regierung für die erste Hälfte dieses Jahres zeigt hingegen ein leichtes Abschwächen der Zahl der Drogen-Toten. Gesundheitsminister Alex Azar erklärte nach der Veröffentlichung der Studie im Oktober, dass sich der "offenbar unerbitterliche Trend der steigenden Überdosis-Toten endlich in die richtige Richtung zu entwickeln scheint".     

Drogenschmugglertunnel unter KFC

Experten warnen jedoch vor voreiligen Schlüssen. Es sei ohne Zweifel ermutigend zu sehen, dass die Kurve wieder nach unten zeige, sagte der Direktor der Suchthilfe-Abteilung vom New Yorker Staten Island University Hospital, Harshal Kirane. "Es wäre jedoch ein wirklicher Wandel, wenn die Gesamtzahl der Drogen-Überdosen im Jahresvergleich abnehmen würde", sagte Kirane AFP. "70.000 Tote sind als positives Ergebnis schwer zu verdauen."

In Deutschland liegt die Lebenserwartung derzeit bei rund 83 Jahren für Frauen und 78 Jahren für Männer. Die höchste Lebenserwartung weltweit haben Japaner - sie werden durchschnittlich 84 Jahre alt.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

tis / Kerry Sheridan / AFP
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus