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WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Ituri

WHO-Chef sichert Menschen im Zentrum des Ebola-Ausbruchs internationale Unterstützung zu

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat bei einem Besuch im Zentrum des schweren Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo den Menschen internationale Unterstützung zugesichert. „Ihr seid nicht allein. Wir sind hier, wir stehen euch bei, und wir werden das gemeinsam durchstehen“, sagte Tedros am Samstag bei einer Pressekonferenz in Bunia, der Hauptstadt der besonders betroffenen Provinz Ituri.
WHO-Chef Tedros in Kinshasa

Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik Kongo: WHO um Signale der Hoffnung bemüht

Angesichts des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo bemüht sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) um Signale der Hoffnung. Nachdem WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in der Hauptstadt Kinshasa dem zentralafrikanischen Land alles in seiner Macht Stehende zur Ebola-Bekämpfung zugesagt hatte, stand am Freitag sein Besuch in der Region Ituri, dem Epizentrum der Epidemie, auf dem Programm. WHO-Spezialistin Anaïs Legand informierte derweil über den ersten nachgewiesenen Genesungsfall nach einer Ebola-Infektion im Rahmen des aktuellen Ausbruchs.
Plakat mit Ebola-Hinweisen in der DR Kongo

Afrikanische Behörde rechnet mit Impfstoff gegen Bundibugyo-Variante bis Ende 2026

Nach dem jüngsten Ebola-Ausbruch in Afrika rechnet die Gesundheitsbehörde der  Afrikanischen Union (Africa CDC) mit einem verfügbaren passenden Impfstoff bis Jahresende. Es gebe bereits „einige Kandidaten“, die in Zukunft gegen die Bundibugyo-Variante des Virus wirksam sein könnten, welche für den aktuellen Ausbruch verantwortlich ist, sagte Africa CDC-Präsident Jean Kaseya am Donnerstag. „Mit Sicherheit“ würden bis Ende dieses Jahres ein Impfstoff und ein Medikament verfügbar sein. Africa CDC investiere entsprechend.
Warnung vor Ebola an einem Grenzübergang in Uganda

Ebola-Epidemie: WHO fordert Nachbarstaaten der DR Kongo zu "unverzüglichem" Handeln auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Nachbarstaaten der Demokratischen Republik Kongo zu einem "unverzüglichen" Vorgehen gegen eine Ausbreitung des Ebola-Virus aufgerufen. Die an die DR Kongo angrenzenden Länder seien "einem besonders hohen Risiko" ausgesetzt und sollten "unverzügliche Maßnahmen ergreifen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag bei virtuellen Ministerberatungen zu der Ebola-Epidemie. Tedros kündigte an, dass er am Dienstag in die DR Kongo reisen werde.
Medizinisches Personal trägt Patienten in der DR Kongo

Gesundheitsbehörden: Ebola-Ausbruch bedoht zehn weitere afrikanische Länder

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda droht sich nach Einschätzung der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (Africa CDC) auch zehn weitere Länder Zentralafrikas auszuweiten. Der Südsudan, Ruanda, Kenia, Tansania, Äthiopien, der Kongo, Burundi, Angola, die Zentralafrikanische Republik und Sambia seien gefährdet, sagte Africa-CDC-Präsident Jean Kaseya am Samstag.