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Video "Sea Watch 3" rettet Hunderte Geflüchtete von überfülltem Boot

Die privaten Rettungsschiffe "Ocean Viking" und "Sea Watch 3" haben im Mittelmeer bei mehreren Rettungsaktionen insgesamt etwa 670 Menschen an Bord genommen. In der Nacht zu Sonntag wurden allein 400 Personen aus einem Holzboot vor Tunesien gerettet. Die Rettungsorganisationen Sea-Watch teilte mit, dass man die Menschen immer noch an Bord habe und darauf wartete, einen sicheren Hafen ansteuern zu dürfen. Erst am Donnerstag hatte das deutsche Schiff 97 Geflüchtete aufgenommen, von denen 15, darunter sechs Verletzte, an Land durften. Der Rest befindet sich immer noch an Bord, sagte ein Sea-Watch-Sprecher Reuters am Samstag. Trotz der vielen Menschen auf dem Schiff, sei man weiterhin bereit einzugreifen und zu retten, falls man auf einen Seenotfall treffen oder einer bekannt werden würde, hieß es. Die Zahl der Boote, die von Libyen und Tunesien aus in Richtung Europa unterwegs sind, hat nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Das hat unter anderem mit den besseren Witterungsverhältnissen im Mittelmeer während des Frühlings und Sommers zu tun. Nach Angaben der Organisation sind in diesem Jahr bereits über 1.000 Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen.
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Das deutsche Rettungsschiff und das französische Boot "Ocean Viking" haben zurzeit insgesamt etwa 670 gerettete Geflüchtete an Bord.

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