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Video Anhaltende Hitze - Fische leiden unter steigenden Wassertemperaturen

STORY: Hier war früher mal ein Bach – Lebensraum für die Fische, die dann in den Fluss Mangfall schwimmen. Mittlerweile ist der Zufluss fast komplett ausgetrocknet. Die kleinen Fische, die noch hier sind, haben kaum Platz zu wachsen und Futter zu finden. Bei steigender Wassertemperatur sinkt außerdem der Sauerstoffgehalt – für viele Fische ist das eine echte Belastung. Maximilian Voit vom Fischereiverband Oberbayern warnt vor den Folgen. „Wir sind heute in der Situation, dass sehr viele Gewässer trockenfallen. Das spielt dann keine Rolle, welcher Fisch sich in den Gewässern befindet. Es ist tatsächlich so, dass die Fische dann verenden, wenn sie nicht vorher von den Fischern und Fischereivereinen entnommen werden.“ Mittlerweile sind auch viele Freizeitsportler auf den Gewässern unterwegs – zusätzlicher Stress für die Fische. „Wir werden sicherlich in den nächsten Jahren eine Reduzierung der Artenvielfalt feststellen können. Wir werden invasive Fischarten, wie beispielsweise den Waller oder irgendwelche Koppenarten immer mehr finden und wir werden aber auch einen Verlust von einheimischen Fischarten erleben.“ Das Zuhause für viele Fische: der Tegernsee. Aber auch hier sind die höheren Wassertemperaturen und damit der geringere Sauerstoffgehalt ein echtes Problem für die heimischen Fischarten.
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Um den Tegernsee trocknen die Bäche und Zuflüsse weiter aus. Vor allem heimische Fischarten haben damit zu kämpfen.

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