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Video Dax nach "Black Friday" auf Erholungskurs

Der große Ausverkauf vom Freitag scheint vorerst gestoppt. Zu Wochenbeginn sind die Anleger wieder an den Aktienmarkt zurückgekehrt. Der Dax stieg zum Handelsstart am Montag um gut ein Prozent auf 15.418 Punkte, nachdem er am Freitag aus Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der neuen Coronavirus-Variante Omikron um mehr als vier Prozent eingebrochen war. Die Börse lecke ihre Wunden, sagt Robert Halver, Chef der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank. Viele Anleger hofften darauf, dass Omikron nur milde Krankheitsverläufe zeige. Verunsicherung gibt es aber trotzdem. "Wir haben ohnehin ein großes Problem mit der vierten Corona-Welle und die Diskussion, ob wir wieder einen Bundeslockdown bekommen sollten. Jetzt kommt noch Omikron hinzu, ein großes Fragezeichen, ob es schlimm ist oder nicht schlimm ist. Aber die Gefahr ist groß, dass gerade die Reisebranche dann leiden wird. Lufthansa, TUI haben natürlich große Probleme. Wir sehen ja schon wieder, dass Reisen gecancelt werden, gestrichen werden. Das ist natürlich nicht sehr positiv. Die Frage ist, ob Winterurlaub in dem Sinne überhaupt möglich sein kann." Die Werte von Reise- und Touristik-Unternehmen waren am Freitag unter die Räder gekommen. Den Ausverkauf nutzten Investoren aber offenbar am Montag und griffen beherzt zu. Der europäische Branchen-Index, der am Freitag um fast neun Prozent eingebrochen war, gewann 3,3 Prozent.
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Anleger nutzen den jüngsten Ausverkauf zum Wiedereinstieg in den Aktienmarkt. Die Sorgen wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron bleiben aber.

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