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Video Frankreich ruft Botschafter aus USA und Australien zurück

Die USA und Australien haben sich über Frankreichs Reaktion im Streit über ein geplatztes Milliarden-Rüstungsgeschäft betroffen gezeigt. Die USA erklärten am Freitag (Ortszeit), dass Frankreich ein wichtiger Verbündeter sei, nachdem Paris seine Botschafter in den USA und Australien zu Konsultationen nach Frankreich zurückgerufen hatte. Ein Sprecher des Außenministeriums fügte hinzu, dass Washington hoffe, die Diskussion über das Thema in den kommenden Tagen fortsetzen zu können. Auch während der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York in der kommenden Woche soll es dazu diplomatische Gespräche geben. Ein Sprecher des australischen Außenministeriums bedauerte ebenfalls den kurzfristigen Abzug des französischen Botschafters aus Australien in einer Erklärung. Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian sagte am Freitagabend, dass Präsident Emmanuel Macron die außergewöhnliche Entscheidung aufgrund des Ausmaßes des Vorfalls getroffen habe. Am Donnerstag hatten Australien, Großbritannien und die USA einen Indopazifik-Sicherheitspakt bekanntgegeben. Er sieht unter anderem vor, dass Australien mit Technologie der beiden Partner nuklear betriebene U-Boote baut. Damit wurde die 2016 mit dem französischen Reedereikonzern Naval Group vereinbarte Lieferung von konventionellen U-Booten im Volumen von 40 Milliarden Dollar hinfällig.
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Am Donnerstag hatten Australien, Großbritannien und die USA einen Indopazifik-Sicherheitspakt bekanntgegeben. Er sieht unter anderem vor, dass Australien mit Technologie der beiden Partner nuklear betriebene U-Boote baut. Damit wird ein Vertrag mit einer französischen Reederei hinfällig.

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