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Video G7-Staaten beschließen Preisdeckel für russisches Öl

STORY: 60 Dollar pro Fass: Die G7-Staaten und Australien haben sich auf einen Preisdeckel für russisches Öl geeinigt. Die Obergrenze soll für Öl gelten, dass über den Seeweg transportiert wird. Die Koalition der Länder, die einen Ölpreisdeckel einführen, könne auch weitere Maßnahmen in Betracht ziehen, um die Wirksamkeit zu gewährleisten, teilte die Gruppe der Industriestaaten mit. Zuvor hatte sich die EU auf ein Limit von 60 Dollar pro Fass geeinigt. Polen hatte nach längerem Zögern den Weg dafür freigemacht. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, die Preisobergrenze werde die Einnahmen Russlands erheblich reduzieren und helfen, die globalen Energiepreise zu stabilisieren. Auch US-Finanzministerin Janet Yellen begrüßte die Preisobergrenze. "Da die russische Wirtschaft bereits schrumpft und der Haushalt immer knapper wird, wird die Preisobergrenze Putins wichtigste Einnahmequelle sofort beschneiden", so Yellen. Der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des russischen Unterhauses sagte laut Nachrichtenagentur Tass, die Europäische Union gefährde mit der Einführung des Ölpreisdeckels ihre eigene Energiesicherheit. Der Preisdeckel soll am Montag inkraft treten.
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Für Öl, das über den Seeweg transportiert wird, soll ab Montag eine Obergrenze von 60 Dollar pro Fass gelten. Die Industriestaaten folgen damit einer Einigung der EU-Staaten.

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