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Video Klimakanzler:in gesucht

Greenpeace-Aktion am Freitag am Berliner Hauptbahnhof. Nach eigenen Angaben hat die Umweltorganisation "Deutschlands größte Stellenanzeige" aufgegeben. Die Aktivisten entrollten an der Fassade ein riesiges Transparent zur Suche, um folgende Stelle zu besetzen: "Klimakanzler:in". Greenpeace-Mitarbeiterin Lisa Göldner erläutert die Bewerbungskriterien: O-TON LISA GÖLDNER, KAMPAIGNERIN KLIMA UND ENERGIE: "Wer Verantwortung für ganz Deutschland übernehmen will, muss den Schutz des Klimas und der Menschen in den Mittelpunkt der Politik stellen. Der nächste Bundeskanzler oder die nächste Bundeskanzlerin muss den Klimaschutz entschlossen anpacken. Und dafür sind vor allem drei Dinge notwendig. Es braucht ein Enddatum für die Neuzulassungen von PKW mit Verbrennungsmotor, und zwar das Jahr 2025. Wir müssen bis zum Jahr 2035 100 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen. Und der Kohleausstieg muss auf das Jahr 2030 vorgezogen werden." Nach eigenen Angaben hat sich die Umweltorganisation die Wahlprogramme aller im Bundestag vertretenen Parteien angesehen. Das Ergebnis lautet: Keine einzige Partei liefert einen Plan, um Deutschland auf den notwendigen Kurs mit dem 1,5-Grad-Limit zu bringen, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Greenpeace betonte: Die nächste Bundesregierung sei die letzte, die Deutschland noch auf Kurs des Pariser Klimaabkommens bringen und die schlimmsten Folgen der Klimakrise verhindern könne.
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Greenpeace gibt Stellenanzeige im XXL-Format auf.

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