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Video Klingbeil - "Menschen wollen Olaf Scholz im Kanzleramt"

(HINWEIS: DIESER BEITRAG WIRD OHNE SPRECHERTEXT GESENDET.) Lars Klingbeil (SPD), Generalsekretär: "Unser Regierungsanspruch gründet sich darauf, dass wir mit Abstand gestern stärkste Partei geworden sind, dass wir die stärkste Fraktion im Bundestag stellen, dass Olaf Scholz überzeugende Umfragewerte hat. Die Menschen wollen ihn als Kanzler und auch der Schlussspurt, den wir hingelegt haben, zeigt ja, die Menschen wollen Olaf Scholz im Kanzleramt. Dass Armin Laschet Regierungsanspruch ableitet aus dem Wahlergebnis, das verwundert mich allerdings sehr. Ich meine, der schwarze Balken geht tief in den Keller. Armin Laschet hat katastrophale persönliche Werte. Die Union hat sich unter Armin Laschet verändert. Also die Masken-Deals wurden nicht aufgearbeitet. Man hat einen Hans-Georg Maaßen auf einmal als Kandidaten präsentiert, den die Bürgerinnen und Bürger gestern Gott sei Dank verhindert haben." "Dass andere reden, das ist so, das wissen wir auch. Aber nochmal, der klare Auftrag eine nächste Regierung anzuführen, der liegt bei Olaf Scholz und der SPD." "Wir haben ein Programm. Wir haben Vorstellungen, z.B. dass wir 12 Euro Mindestlohn durchsetzen wollen, z.B. auch, dass wir den Bereich Klimaschutz jetzt richtig voranbringen in der nächsten Legislatur. Und damit gehen wir jetzt in Gespräche. Wir brauchen eine stabile Regierung. Aber klar ist auch, wir werden ernsthafte Gespräche führen. Wir werden seriöse Gespräche führen und ein Überbietungswettbewerb, so wie ich das gestern von Teilen der Union auch schon gehört habe, dass man sagt, ihr kriegt jetzt alles, was ihr wollt. Das ist nicht unser Stil. Wir tragen Verantwortung für dieses Land und wir gehen einen sehr ernsthaften und seriösen Weg." "Wir haben ja auch als SPD deutlich gemacht, dass wir wirklich diese Zukunftsinvestitionen jetzt brauchen. 50 Milliarden stehen im Raum. Das ist das, was wir gefordert haben, im Klimaschutz, in Bildung und Digitalisierung. Das muss eine Regierung ermöglichen. Darüber werden wir mit den anderen Parteien noch reden. Aber dass Deutschland modernisiert werden muss, dass wir bei den großen Zukunftsaufgaben vorankommen, das ist hoffentlich jedem klar. Und jetzt wird man in Gesprächen gucken, wie man das konkret hinbekommen kann."
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Sowohl der SPD-Spitzenkandidat als auch sein Konkurrent Armin Laschet für CDU/CSU beanspruchen das Kanzleramt für sich.

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