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Video Massive Kritik am Bundeswehreinsatz in Kabul

Am Dienstag beriet der Verteidigungsausschuss im Bundestag in einer Sondersitzung über die Lage in Afghanistan - im speziellen über den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr vom Flughafen Kabul. Geladen waren dazu auch Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Brigadegeneral Jens Arlt. Letzterer hatte die Rettungsmission in Kabul befehligt. Vor der Sitzung sprachen Vertreter der Opposition von schweren Versäumnissen der Bundesregierung. Tobias Pflüger von der Linken sagte: ("Wir haben inzwischen die Zahlen bekommen, wer ausgeflogen wurde. Und ich bin da schon sehr irritiert über die Zahl von 138 Ortskräften. Uns wurde suggeriert, dass da umfangreich quasi Menschen mitgenommen wurden.") Wenn es bereits am 6. August einen geheimen Bericht der deutschen Botschafterin in Washington über einen geplanten Evakuierungseinsatz der Vereinigten Staaten gegeben habe, hätte man die Bundeswehr deutlich früher den Einsatz beginnen können. Die Bundesregierung müsse erklären, warum es zehn Tage gedauert habe, bis der erste A400M gestartet sei, forderte auch Grünen-Obmann Tobias Lindner.
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Vertreter von FDP, Linken und Grünen fordern weiterhin Aufklärung von Regierung und Militär.

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